Samsung Electronics-Aktie: Muss man sich jetzt Sorgen machen?

Samsung-Aktie verliert über 10 Prozent nach KI-Crash, bleibt aber mit 146 Prozent Jahresplus stark im Aufwärtstrend.

Auf einen Blick:
  • Flash Crash in New York
  • Asiatische Märkte folgen Verkaufsbewegung
  • Samsung mit 146 Prozent Jahresplus
  • Analysten sehen gesunde Korrektur

Die KI-Rallye hat zum Ende der vergangenen Woche einen schweren Dämpfer erhalten. Nachdem es bereits am Donnerstag Verkaufsbewegungen gegeben hatte, kam es am Freitag in New York zu einem Flash Crash – nach einem besser als erwarteten Arbeitsmarktbericht. Der Technologieindex Nasdaq 100 brach daraufhin um 4,77 Prozent ein, so stark wie zuletzt im April 2025 im Zuge der „reziproken“ Zölle von US-Präsident Trump.

Japan und Südkorea ziehen nach

Die Erschütterungen aus dem KI- und Chipausverkauf waren am Montag auch noch in Asien zu spüren, da die dortigen Märkte am Freitag bereits geschlossen waren. Während der Nikkei 225 in Japan fast 4 Prozent verlor, büßte der als besonders volatil geltende KOSPI Composite Index in Südkorea letztlich sogar mehr als 8 Prozent ein. Für die Aktie von Samsung Electronics ging es im Zuge dessen um mehr als 10 Prozent nach unten.

Nichtsdestotrotz weist die Aktie in der Bilanz seit Jahresbeginn nach wie vor ein fettes Plus von 146 Prozent auf. Marktbeobachter sehen im jüngsten Kursrückgang daher auch nichts weiter als eine gesunde Korrektur nach einer von einer großen Euphorie geprägten Aufwärtsrallye. Dabei lohnt es sich einen Blick auf die letzten Konsolidierungsbewegungen im November und März zu werfen. Damals war der Kurs um knapp 16 bzw. gut 28 Prozent gefallen.

Wie geht es für die Samsung-Aktie weiter?

Aktuell belaufen sich die Abschläge vom jüngsten Hoch bereits auf über 21 Prozent. Allerdings befindet sich der wöchentliche RSI weiterhin knapp oberhalb der kritischen Marke von 70 Punkten. Bei den letzten beiden Konsolidierungsphasen lieft der RSI zunächst in die neutrale Zone zurück, ehe eine neue Aufwärtswelle startete. Das ist auch diesmal möglich, was Raum für weitere Korrekturen lässt.

Perspektivisch könnte es für die Aktie aber weiter nach oben gehen, da sich an der fundamentalen Story nichts verändert hat.

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