Salesforce: Mega-Deal, doch Aktie im Abwärtstrend

Salesforce hat einen Mega-Deal über 5,6 Mrd. US-Dollar mit der US-Army gemeldet, doch die Aktie kämpft mit Abwärtstrends und wächst langsamer als erwartet.

Auf einen Blick:
  • Army-Deal über 10 Jahre sichert stabile Einnahmen
  • KI-Produkte liefern erst mittelfristig Umsatz
  • Expansionsstrategie über Übernahmen sorgt für Kritik
  • Aktie weiter im Abwärtstrend

Salesforce erlebt nach dem Mega-Deal mit dem US-Militär eine volatile Phase an der Börse. Die Aktie stieg kurzfristig auf 230 US-Dollar, bleibt aber rund 38 Prozent unter ihrem Hoch von Dezember 2024.

Der Auftrag über 5,6 Mrd. US-Dollar sichert dem Softwareriesen die nächsten zehn Jahre Einnahmen vom US Army Department, inklusive der Bereitstellung von Slack und weiteren Tools.

Salesforce Aktie Chart

Salesforce: Das sind die Sorgen der Anleger

Die Anleger sorgen sich vor allem um das Wachstum in Zeiten der KI-Disruption. Salesforce-Produkte wie KI-Agenten sollen erst mittelfristig spürbare Umsätze bringen.

Zudem wird der Expansionskurs über Übernahmen kritisch gesehen. Das Unternehmen hat zuletzt Informatica für 8 Milliarden US-Dollar übernommen, um seine Daten- und KI-Fähigkeiten auszubauen. Frühere Deals mit Slack, Tableau oder Mulesoft zeigen die aggressive Wachstumsstrategie.

Salesforce liefert solide Zahlen

Das sind die Q3-Zahlen von Salesforce. Das Q3/26 läuft von August bis Oktober 2025.

Zahlen Q3/26 Salesforce im Überblick

KennzahlGemeldetVorjahr
Umsatz10,25 Mrd. Dollar9,44 Mrd. Dollar
Gewinn2,08 Mrd. Dollar1,53 Mrd. Dollar
Gewinnquote20,3 Prozent16,2 Prozent

Und so soll es weitergehen: Analysten erwarten für das Q4/26 ein Umsatzplus von 11 Prozent auf 11,1 Mrd. Dollar.

Damit könnte der Jahresumsatz auf rund 41,5 Mrd. US-Dollar steigen, im Geschäftsjahr 2027, das im Februar 2026 beginnt. sogar auf 48,9 Mrd. Dollar – getrieben vom Army-Deal.

Salesforce: Aktie ist im Abwärtstrend

Trotz langfristiger Potenziale zeigt sich: Salesforce kämpft mit Abwärtstrends und wachsender Konkurrenz durch KI. Auf Jahressicht hat die Aktie bereits 35 Prozent an Wert eingebüßt. Für kurzfristige Trader könnte die Aktie riskant bleiben, während langfristige Chancen durch neue Großaufträge bestehen. Anleger bleiben erst einmal an der Seitenlinie und beobachten das Geschehen weiter. Sobald sich ein Boden gebildet hat, lohnt sich ein genauerer Blick!

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