Salesforce greift tief in die Schuldenkiste. Der Cloud-Software-Riese will sich bis zu 25 Milliarden Dollar am Anleihemarkt besorgen. Das Geld ist für Aktienrückkäufe vorgesehen, wie Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise berichtet. Die Emission könnte noch in dieser Woche über die Bühne gehen.
Mindestens 20 Milliarden Dollar sollen über US-Anleihen hereinkommen. Das wäre die größte Anleiheemission in der Geschichte von Salesforce. Zum Vergleich: 2021 holte sich das Unternehmen 8 Milliarden Dollar für die Slack-Übernahme. Jetzt geht es um mehr als das Dreifache.
Die Banken stehen bereit. JPMorgan Chase, Bank of America, Barclays, Citigroup und Wells Fargo sollen bereits am Dienstag Investorengespräche führen. Das Tempo ist beachtlich.
Salesforce Aktie Chart
50 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe geplant
Im Februar hatte Salesforce ein Rückkaufprogramm über 50 Milliarden Dollar angekündigt. Jetzt wird klar, wie ein großer Teil davon finanziert werden soll. Über Schulden statt aus der eigenen Kasse. Das ist durchaus üblich, wenn Unternehmen ihre Aktionäre bedienen wollen, ohne die Liquidität zu sehr zu belasten.
Die Frage bleibt allerdings, ob sich Salesforce damit einen Gefallen tut. 25 Milliarden Dollar neue Schulden sind eine Hausnummer. Gerade in Zeiten, in denen die Zinsen noch nicht wieder auf Null stehen. Anleger werden genau hinschauen müssen, wie sich die Verschuldung auf die Bilanz auswirkt und ob die Rückkäufe wirklich den erhofften Effekt auf den Aktienkurs haben. Der Schritt zeigt jedenfalls, dass Salesforce bereit ist, große Hebel in Bewegung zu setzen.
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