Salesforce treibt die KI-Kompetenz im eigenen Haus voran. Eine erweiterte Partnerschaft mit dem Bildungs- und Prüfungsdienstleister Pearson soll die Belegschaft systematisch auf die Arbeit mit künstlicher Intelligenz vorbereiten. Der mehrjährige Vertrag kombiniert Salesforce-CRM mit Pearsons Fachwissen in Kompetenzanalyse, Assessments und Lernarchitektur.
Ausbau der Zusammenarbeit
Die Kooperation ist kein Neustart. Pearson ist seit langem exklusiver Prüfungsanbieter für Salesforce-Zertifizierungen – rund 80 verschiedene stehen im Katalog. Neu hinzu kommen die Analyse-Tools Faethm und das Badge-System Credly. Salesforce will damit künftige Rollenanforderungen vorhersagen, gezielt Schulungen entwickeln und Fähigkeiten durch anerkannte Zertifikate validieren.
Vishaal Gupta, President of Enterprise Learning and Skills bei Pearson, sieht einen wachsenden Skills Gap. KI verändere Arbeitsabläufe rasant, doch Produktivitätsgewinne stellten sich nur ein, wenn das Lernen mit der Technologieeinführung Schritt halte. Die Partnerschaft soll Lernen direkt in den Arbeitsalltag integrieren.
Marktkontext
Die Ankündigung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Salesforce-Aktionäre kaum Grund zur Euphorie haben. Die Aktie notiert bei rund 146 Euro – das sind 43 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch. Allein seit Jahresbeginn verlor das Papier fast ein Drittel an Wert. Der RSI von 39,5 signalisiert leichte Unterbewertung, aber kein klares Kaufsignal.
Citigroup senkte zuletzt das Kursziel, blieb aber neutral. Die breite Analystenmehrheit stuft Salesforce dennoch mit „Kaufen“ ein. Am 15. Mai legt der Softwarekonzern die Zahlen für das erste Quartal vor. Dann zeigt sich, ob die KI-Offensive auch beim Kunden ankommt. Die Pearson-Partnerschaft ist ein Schritt nach innen – entscheidend wird sein, was nach außen wirkt.
Salesforce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Salesforce-Analyse vom 15. Mai liefert die Antwort:
Die neusten Salesforce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Salesforce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 15. Mai erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
