Die Safran-Aktie ist am Dienstag mit einem Kursverlust von über sechs Prozent das Schlusslicht unter den großen europäischen Werten des EuroStoxx 50-Index. Was steckt hinter dem Kursrückgang des französischen Technologiekonzerns?
Eine Rating-Abstufung und Nervosität vor den Zahlen
Es gibt zwei wesentliche Gründe für den heutigen Kurseinbruch der Safran-Aktie: eine Abstufung durch eine Bank und Nervosität vor den bevorstehenden Quartalszahlen.
Der Hauptauslöser für die heutige Kursschwäche ist zweifellos eine neue Analyse der Investmentbank Jefferies. Ihre Analysten senkten das Rating der Safran-Aktie von „Kaufen“ auf „Halten“.
Gleichzeitig reduzierte Jefferies das Kursziel der Safran-Aktie deutlich von bislang 350 auf nunmehr 310 Euro. Damit sieht die Bank nicht einmal zehn Prozent Aufwärtspotenzial für den Aktienkurs. Als Begründung für ihren Pessimismus führen die Experten die starke Performance der Safran-Aktie in den letzten Monaten an, die nur noch ein begrenztes Upside zulässt, und die mögliche Abschwächung im Bereich der „Aircraft Interiors“ (Flugzeuginnenausstattung).
Auch der am Donnerstag bevorstehende Quartalsbericht dürfte seine Schatten voraus werfen. Da die Safran-Aktie seit Jahresbeginn bereits gut gelaufen ist, befürchten Marktteilnehmer, dass die starken Erwartungen bereits eingepreist sind und Überraschungspotenzial nach oben fehlt.
Nur eine Abkühlung
Trotz der heutigen Abstufung auf „Hold“ bleibt Safran fundamental stark aufgestellt, insbesondere durch das profitable Service-Geschäft mit Triebwerken. Viele Analysten sehen den heutigen Rücksetzer eher als Abkühlen nach einer Überhitzung und nicht als Beginn eines langfristigen Abwärtstrends.
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