Nach dem nervösen Wochenauftakt sucht die Safran-Aktie einen neuen Boden. Während der US-Partner GE Aerospace mit hohen Investitionskosten für Gesprächsstoff sorgt, stellt sich für Anleger eine zentrale Frage: Wie stark wird die kommende Bilanz durch die steigenden Forschungs- und Entwicklungsausgaben belastet?
- Bilanz-Termin: Safran veröffentlicht die Jahreszahlen 2025 voraussichtlich am 13. Februar 2026.
- Produktions-Update: Die US-Luftfahrtbehörde FAA erlaubt Boeing eine höhere Fertigungsrate von 42 Maschinen des Typs 737 MAX pro Monat.
- Analysten-Ziele: Experten von Barclays und Bernstein Research sehen Kursziele zwischen 340 und 380 Euro.
Margendruck durch Entwicklungskosten
Der jüngste Rücksetzer zur Wochenmitte war primär eine Reaktion auf die Zahlen des Partners GE Aerospace. Das gemeinsame Joint Venture CFM International produziert die weit verbreiteten LEAP-Triebwerke. Zwar meldete GE starke Umsätze, doch die Margen litten unter den massiven Investitionen in das neue RISE-Triebwerksprogramm.
Anleger befürchten nun, dass diese Kostenstrukturen auch die Gewinnspanne von Safran im kommenden Bericht dämpfen könnten. Mit einem aktuellen Kurs von 304,00 Euro zeigt sich der Titel heute jedoch stabil und notiert nur noch knapp unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 303,59 Euro.
Rückenwind durch Boeing-Produktion
Ein wichtiger Impuls kommt derweil aus den USA: Die Aufhebung des Produktionsdeckels für die Boeing 737 MAX spielt Safran direkt in die Karten. Da die Maschinen exklusiv mit Triebwerken des gemeinsamen Joint Ventures ausgestattet werden, sichert die höhere Fertigungsrate die langfristige Nachfrage nach Komponenten und profitablen Wartungsverträgen.
Analysten bleiben vor diesem Hintergrund optimistisch. Bernstein Research hob zuletzt hervor, dass die eigenen Schätzungen für das Betriebsergebnis in den Jahren 2028 bis 2030 deutlich über dem Marktdurchschnitt liegen. Trotz der kurzfristigen Unsicherheit durch die Entwicklungskosten liegt die Aktie auf Sicht von zwölf Monaten weiterhin mit rund 28 Prozent im Plus.
Die Entscheidung über den weiteren Trend dürfte am 13. Februar fallen. Dann muss das Management belegen, ob die Auslieferungsziele für die Triebwerke erreicht wurden und wie effizient der Konzern den Hochlauf der Produktion trotz der Belastungen in der Lieferkette steuert.
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