Die Safran-Aktie notiert auf Rekordniveau, nachdem die US-Investmentbank Bernstein Research ihr Kursziel deutlich angehoben hat. Analyst Douglas S. Harned sieht das Papier bei 380 Euro und bestätigt die „Outperform“-Einstufung. Der Optimismus der Bank basiert auf einer langfristig positiven Marktentwicklung für den Luftfahrtzulieferer.
Analysten sehen massives Potenzial
In einer neuen Branchenstudie betont Bernstein Research, dass die Nachfrage nach kommerziellen Flugzeugen das Angebot bis weit nach 2030 übertreffen wird. Safran profitiert dabei doppelt: Zum einen von der Produktion neuer Triebwerke, zum anderen von einem stark wachsenden Servicegeschäft. Weil Lieferverzögerungen bei Neumaschinen ältere Flugzeuge länger in den Flotten halten, steigt der Bedarf an Wartung und Instandhaltung (MRO). Mit seinem LEAP-Triebwerk ist Safran hier besonders gut aufgestellt, um von steigenden Service-Umsätzen zu profitieren.
Die Marktreaktion fiel positiv aus. Die Aktie markierte am Montag bei 313,70 Euro ein neues Allzeithoch und konsolidiert heute nur leicht darunter.
Safran SA Aktie Chart
Die Fakten im Überblick
- Bernstein Research hebt Kursziel von 370 auf 380 Euro an.
- Die Aktie notiert mit über 313 Euro auf einem Rekordniveau.
- Die Performance der letzten zwölf Monate beläuft sich auf fast 48 %.
Strategische Initiativen stützen den Ausblick
Neben dem Kerngeschäft treibt Safran auch Innovationen voran. Eine kürzlich bekanntgegebene exklusive Partnerschaft mit dem Technologieunternehmen Skyted zielt darauf ab, Systeme für lautloses Telefonieren in die Bordunterhaltungsplattform „RAVE“ zu integrieren. Solche Initiativen festigen die Marktposition im Bereich Kabinenausstattung.
Der Konzern strebt bis 2028 ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum (CAGR) von 7 bis 9 Prozent an. Die Kombination aus einem robusten Triebwerksgeschäft und wachsendem Service- sowie Digitalportfolio bildet die Grundlage für diese ambitionierten Ziele. Die aktuelle Analystenbewertung zeigt, dass der Markt bereit ist, die hohe Bewertung zu tragen, solange die Erwartungen an die Cashflow-Generierung im Wartungsgeschäft erfüllt werden.
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