Man könnte meinen, ein CEO sollte sich aus öffentlichen Streitereien heraushalten. Michael O’Leary sieht das anders und beweist einmal mehr sein Gespür für Marketing. Die Buchungen bei Ryanair sind nach dem Twitter-Schlagabtausch mit Elon Musk um 2 bis 3 Prozent gestiegen. Kostenlose Werbung im großen Stil.
Der Ryanair-Chef hat sich mit dem Tesla-Boss angelegt und dabei genau das erreicht, was er wollte. Aufmerksamkeit. Reichweite. Und am Ende mehr Kunden. Während andere Unternehmen Millionen für Werbekampagnen ausgeben, reicht O’Leary ein gut platzierter Kommentar in den sozialen Medien.
Die Zahlen sprechen für sich. Ein Plus von 2 bis 3 Prozent bei den Buchungen mag auf den ersten Blick bescheiden klingen. Bei einem Konzern wie Ryanair mit Millionen Passagieren bedeutet das jedoch erhebliche zusätzliche Einnahmen. Und das ohne einen Cent Werbebudget.
O’Leary nutzt Musks Reichweite clever aus
Der Clou an der Sache ist die Strategie dahinter. Musk hat auf Twitter eine enorme Reichweite und jede Kontroverse wird millionenfach diskutiert. O’Leary weiß das und spielt das Spiel perfekt mit. Die mediale Aufmerksamkeit war ihm sicher und Ryanair stand tagelang in den Schlagzeilen.
Für Anleger zeigt sich hier einmal mehr, dass O’Leary sein Geschäft versteht. Er macht aus jeder Situation Kapital und scheut auch vor unkonventionellen Methoden nicht zurück. Die Aktie könnte von solchen Marketing-Coups durchaus profitieren, wenn sie sich in echten Umsatzzahlen niederschlagen.
Ob der Effekt nachhaltig ist, bleibt abzuwarten. Kurzfristig hat O’Leary aber bewiesen, dass er auch im digitalen Zeitalter weiß, wie man Aufmerksamkeit generiert. Ryanair bleibt damit die Billigfluglinie mit dem lautesten Chef.
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