RWE hat mit dem Forschungsprojekt SeaMe (Sustainable Ecosystem Approach in Monitoring the Marine Environment) einen wichtigen Meilenstein erreicht. Nach zweijährigen Tests vor Helgoland und im Offshore-Windpark Kaskasi wurde die erste Projektphase erfolgreich abgeschlossen. Ziel ist die Entwicklung einer deutlich umfassenderen und zugleich schonenderen Umweltüberwachung für Offshore-Windparks.
Rwe-Aktie: KI, Drohnen und Unterwasserroboter im Einsatz
Im Rahmen des Projekts wurden fünf moderne Monitoringtechnologien erprobt, darunter Drohnen, KI-gestützte Kamerasysteme, Umwelt-DNA-Analysen (eDNA) und autonome Unterwasserfahrzeuge. Die Systeme ermöglichten es, biologische und physikalische Umweltdaten gleichzeitig zu erfassen und miteinander zu verknüpfen. Dadurch sollen Zusammenhänge innerhalb mariner Ökosysteme künftig deutlich besser verstanden werden.
Die Ergebnisse zeigen laut RWE, dass moderne, nicht-invasive und emissionsarme Verfahren klassische Überwachungsmethoden ergänzen oder teilweise ersetzen können. Das Umweltmonitoring wird dadurch effizienter, aussagekräftiger und mit geringeren Eingriffen in die Natur verbunden.
RWE-Aktie: Offen zugängliche Daten für Forschung und Behörden
Ein zentrales Ergebnis des Projekts ist ein neues Datenportal, über das Wissenschaftler, Behörden, Unternehmen und die Öffentlichkeit auf die erhobenen Daten zugreifen können. Auch künftig sollen dort fortlaufend neue Datensätze veröffentlicht werden.
Zur Einordnung: Genehmigungsverfahren und Umweltauflagen zählen zu den wichtigsten Herausforderungen beim Ausbau der Offshore-Windenergie. Wenn neue Technologien helfen, Umweltauswirkungen präziser zu erfassen und gleichzeitig Eingriffe in die Natur zu reduzieren, könnten künftige Offshore-Projekte effizienter geplant und genehmigt werden. Für RWE als einen der weltweit größten Offshore-Windparkbetreiber sind solche Fortschritte deshalb nicht nur ein Nachhaltigkeits-, sondern auch ein Wettbewerbsthema.
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