RWE hat am Mittwoch die erste Offshore-Testphase des SeaMe-Projekts abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben wurden über zwei Jahre unter anderem Drohnen, KI-gestützte Kamerasysteme und ein autonomes Unterwasserfahrzeug erprobt. Die Tests fanden vor Helgoland und am Offshore-Windpark Kaskasi statt. Die Rwe-Aktie fiel am Freitag um 2,2% auf 57,46 €.
Tests auf See und Batteriespeicher
Mit dem Abschluss der ersten Testphase meldete RWE einen Fortschritt bei der Erprobung unterschiedlicher Technologien im Offshore-Umfeld. Zum Einsatz kamen dabei sowohl Systeme oberhalb der Wasseroberfläche als auch ein Fahrzeug für den Unterwassereinsatz. Die Erprobung erstreckte sich laut RWE auf einen Zeitraum von zwei Jahren.
Eine weitere operative Nachricht betrifft die Zusammenarbeit mit Borussia Dortmund: Beide Unternehmen nahmen am Montag am SIGNAL IDUNA PARK einen Batteriespeicher in Betrieb. Dieser verfügt nach Angaben von RWE über eine Leistung von 3,7 Megawatt. Der Speicher kann diese Leistung dem Unternehmen zufolge gut eine Stunde lang bereitstellen.
Quartalszahlen und Energiehandel im Blick
Am Dienstag beließ Analyst Olly Jeffery von Deutsche Bank Research RWE Medienberichten zufolge auf „Buy“. Das Kursziel bestätigte er mit 65 Euro. Jeffery verwies auf mögliche Eckdaten vor den angekündigten Quartalszahlen und hob die Bedeutung des Energiehandels hervor.
Zum allgemeinen Börsenumfeld berichtete Reuters gestern über fallende europäische Aktien. Als Belastungen nannte die Nachrichtenagentur erneute Sorgen über die Rendite hoher Investitionen in künstliche Intelligenz sowie Druck auf Technologiewerte.
Der nächste angekündigte Finanztermin bei RWE ist der 11. November.
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