RWE gelingt starker Erfolg für UK-Geschäft. Wie der deutsche Energiekonzern am Dienstag bekannt gab, hat er sich in der jüngsten britischen Ausschreibungsrunde AR7 wichtige Marktanteile gesichert und erhält für insgesamt 290 Megawatt Solar‑ und Onshore‑Windkapazität neue Contracts for Difference (CfDs).
Rwe-Aktie: CFD-Verträge sichern planbare Erlöse
Diese CfDs sind staatlich garantierte Abnahmeverträge, die einen festen, inflationsindexierten Strompreis sichern. Liegt der Marktpreis später darunter, gleicht der Staat die Differenz aus, liegt er darüber, zahlt der Betreiber zurück. Für RWE bedeutet das: planbare, stabile Erlöse, unabhängig von kurzfristigen Preisschwankungen am Strommarkt.
Konkret wurden fünf Solarprojekte mit zusammen 215 MW zu einem garantierten Preis von 65,23 Pfund je Megawattstunde bezuschlagt. Zusätzlich erhielt RWE Zuschläge für drei Onshore‑Windprojekte mit 76 MW zu 72,24 Pfund je Megawattstunde.
Die bezuschlagte Gesamtleistung reicht rechnerisch aus, um jährlich den Strombedarf von rund 240.000 britischen Haushalten zu decken. Für RWE ist das ein weiterer Ausbau der starken Position im britischen Markt: Der Konzern betreibt dort bereits 730 MW Onshore‑Windleistung an über 30 Standorten und verfügt über vier aktive Solarparks mit 185 MW. Parallel entstehen neun weitere Solarprojekte mit rund 440 MW sowie vier neue Onshore‑Windparks mit rund 230 MW.
RWE-Aktie: Managerin betont strategische Bedeutung des UK-Marktes
RWE‑Managerin Katja Wünschel betont, dass die Auktionserfolge die britische Projektpipeline „erheblich stärken“ und die strategische Bedeutung des Marktes unterstreichen.
Die RWE-Aktie verzeichnete am späten Dienstagvormittag ein schmales Minus von 0,22 % auf 53,44 Euro. Auf 6-Monats-Sicht steht der Dax-Titel jedoch mit rund 50 % im Plus (Stand: 10.02.2026, 11:00 Uhr).
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