RWE Aktie: Kurs fällt unter 200-Tage-Linie

Symbolbild, KI-generiert

BlackRock meldete 7,16 Prozent der RWE-Stimmrechte; zudem nahm RWE eine weitere Solarpark-Ausbauphase in Betrieb.

Auf einen Blick:
  • Rwe-Aktie verliert 2,4 Prozent
  • JPMorgan hält Kursziel bei 68,50 Euro
  • BlackRock meldet 7,16 Prozent Stimmrechte
  • Solarpark-Ausbauphase mit 19,2 MWp gestartet

Rwe hat am Freitag 2,4% verloren und den Handel bei 55,64 € beendet. Medienberichten zufolge unterschritt das Papier dabei die 200-Tage-Linie. Zugleich gaben auch die europäischen Versorger Enel, Iberdrola und E.ON nach; einen konkreten unternehmensspezifischen Auslöser für den Rückgang bei RWE nannten die Berichte nicht.

JPMorgan erwartet Rückenwind durch Quartalszahlen

JPMorgan bestätigte am Freitag die Einstufung „Overweight“ für RWE und beließ das Kursziel bei 68,50 Euro. Analyst Pavan Mahbubani erwartet, dass die anstehenden Quartalszahlen Aufwärtspotenzial gegenüber dem Analystenkonsens bestätigen sollten.

Nach seiner Einschätzung dürfte sich das positive Momentum der Gewinnentwicklung fortgesetzt haben. Die Aussage bezieht sich damit auf die erwartete Entwicklung des Geschäfts und den Spielraum für höhere Analystenschätzungen.

Stimmrechtsmeldung und nächster Berichtstermin

BlackRock meldete für RWE zum Stichtag 7. Oktober insgesamt 7,16 % der Stimmrechtsanteile. Die zuvor gemeldete Gesamtposition hatte bei 5,53 % gelegen. Die Stimmrechtsmitteilung wurde am 13. Oktober veröffentlicht.

Die Gesamtposition setzt sich aus unmittelbar gemeldeten Stimmrechten und Instrumenten zusammen: Auf Stimmrechte entfielen 6,70 %, auf Instrumente weitere 0,46 %. Die Meldung weist damit beide Bestandteile der Beteiligungsposition gesondert aus.

Aus dem operativen Geschäft meldete RWE die Inbetriebnahme der zweiten Ausbauphase des Solarparks entlang der A44n. Diese Phase umfasst eine Leistung von 19,2 MWp beziehungsweise 15,8 MWac. Die Unternehmensmeldung bezeichnet den Ausbauabschnitt als in Betrieb genommen.

Der nächste angekündigte Finanztermin ist der 11. November. Dann stehen die Zwischenmitteilung über die ersten drei Quartale 2026 sowie eine Investoren- und Analystenkonferenz auf dem Programm. Die angekündigte Veröffentlichung betrifft damit denselben Berichtszeitraum, auf dessen Zahlen sich die Erwartungen von JPMorgan richten.

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