In der jüngsten Allocation Round 7 der britischen Contracts-for-Difference-Auktion sicherte sich RWE Zuschläge für insgesamt 290 Megawatt an neuen Projekten. Der Schwerpunkt liegt klar auf der Kombination aus Solar- und Onshore-Windenergie. Fünf Solarprojekte mit zusammen 215 Megawatt sowie drei Onshore-Windparks mit 76 Megawatterhielten langfristig abgesicherte Vergütungspreise. Parallel dazu treibt RWE die internationale Verzahnung seiner Energie- und Versorgungspolitik weiter voran. Gemeinsam mit der staatlichen Ölgesellschaft ADNOC aus Abu Dhabi prüft der Konzern neue LNG-Lieferverträge für Deutschland und weitere europäische Märkte. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und das eigene LNG-Portfolio breiter aufzustellen.
Auch auf Kapitalmarktebene bleibt RWE aktiv. Im Rahmen der dritten Tranche des laufenden Aktienrückkaufprogramms erwarb der Konzern Anfang Februar weitere knapp 390.000 eigene Aktien. Diese kontinuierlichen Rückkäufe sind Teil der klar kommunizierten Kapitalallokationsstrategie und wirken unterstützend auf den Gewinn je Aktie, ohne den ambitionierten Investitionspfad bis 2030 zu gefährden.
Rwe Aktie Chart
Aufwärtstrend an der Unterstützungszone
Die Rwe-Aktie konnte den starken Anstieg aus dem vergangenen Jahr auch zu Beginn dieses Jahres fortsetzen und befindet sich aktuell in einer Korrekturphase. Besonders interessant ist dabei der Bereich der letzten Hochs zwischen 46,3 und 47,0 Euro. Diese Zone dürfte in den kommenden Tagen mit der 100-Tage-Linie zusammenfallen und könnte dem Kurs als Unterstützung dienen.
Sollte sich der Markt an diesem Bereich stabilisieren und Kaufkraft zeigen, wäre das ein positives Signal und würde für eine Fortsetzung des übergeordneten Aufwärtstrends sprechen. Fällt der Kurs hingegen darunter, rücken die Tiefs bei rund 43 Euro in den Fokus. Ein Bruch dieser Marke würde den aktuellen Trend infrage stellen. Solange dieses Niveau jedoch hält, gehe ich weiterhin von einer Trendfortsetzung aus.
Ihr Konrad
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