Batteriespeicher gelten als wichtiger Grundpfeiler der Energiewende. Jetzt hat der deutsche Konzern RWE hierzu ein Großprojekt angekündigt. Demnach baut das Unternehmen am Kraftwerksstandort Lingen den größten Batteriespeicher Niedersachsens.
Rwe-Aktie: Batteriespeicher soll Stromnetz stabilisieren
Auf dem früheren Gelände der Dralon‑Fabrik entsteht ein Speicher mit 400 Megawatt Leistung, der seine maximale Leistung mindestens zwei Stunden lang bereitstellen kann. Das entspricht einer Kapazität von mindestens 800 Megawattstunden. Die Investitionsentscheidung ist gefallen, der Betrieb soll 2028 starten.
Der Speicher soll helfen, das Stromnetz zu stabilisieren. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien steigt der Bedarf an flexiblen Lösungen, die kurzfristige Schwankungen ausgleichen können. Während Gaskraftwerke längere Flauten überbrücken, reagieren Batteriespeicher innerhalb von Millisekunden und fangen Lastspitzen oder kurzfristige Engpässe ab. Genau dafür ist die neue Anlage ausgelegt.
RWE-Aktie: Zukunftsfähiger Wachstumsmarkt
Der Batteriepark umfasst mehr als 200 Lithium‑Ionen‑Batterieeinheiten, über 100 Wechselrichter, rund 50 Mittelspannungstransformatoren sowie zwei Hochspannungstransformatoren. Die Netzanbindung erfolgt über die nahegelegene Umspannanlage Hilgenberg. Bevor der Bau beginnt, wird ein 8,5 Hektar großes Areal im Industriegebiet vorbereitet. Die Arbeiten starten am 2. Februar.
RWE betreibt bereits Batteriespeicher mit rund 1,2 Gigawatt Leistung weltweit und hat weitere 2,7 Gigawatt im Bau. Der neue Speicher in Lingen ist Teil der Strategie, die Speicherkapazitäten deutlich auszubauen und die Versorgungssicherheit im Zuge der Energiewende zu stärken.
Der Konzern zielt damit auf einen milliardenschweren Markt ab, dem enorm hohes Wachstumspotenzial zugeschrieben wird
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