Auch am Dienstagmorgen ging es für die Rwe-Aktie nach oben. Konkret verzeichnete der Energie-Titel ein Plus von 2,6 % auf 54,7 Euro. Das Papier setzte damit seine unterm Strich solide Entwicklung fort und übertraf in den letzten Monaten die Dax-Performance deutlich (Stand: 10.03.2026, 11:00 Uhr).
RWE-Aktie: Erste Turbine für Offshore-Windpark Thor
Ein Meilenstein meldete der Energiekonzern kürzlich in Sachen Offshore-Wind. So wurde vor der Westküste Jütlands die erste von insgesamt 72 Siemens‑Gamesa‑Turbinen (Siemens Energy) installiert, womit die Errichtung des größten dänischen Offshore‑Windparks Thor offiziell in die nächste Phase geht.
Die Arbeiten laufen vom Hafen Esbjerg aus, wo das Installationsschiff Brave Tern pro Einsatz drei komplette Turbinensätze transportieren und errichten kann. Jede Anlage erreicht eine Höhe von rund 148 Metern, die Rotorblätter messen 115 Meter – Dimensionen, die die 1,1‑Gigawatt‑Anlage zu einem der leistungsstärksten Offshore‑Projekte Europas machen.
Besonders betont RWE die nachhaltigen Komponenten des Projekts: Thor ist weltweit der erste Offshore‑Windpark, der CO2‑reduzierte Stahltürme einsetzt, und einige Turbinen erhalten recycelbare Rotorblätter, ein technologischer Schritt hin zu mehr Kreislaufwirtschaft im Offshore‑Sektor.
RWE-Aktie: Fertigstellung im kommenden Jahr
Die Bauarbeiten liegen im Zeitplan; bereits 2025 wurden alle Fundamente und die Offshore‑Umspannstation installiert. Zudem hat das Projekt kürzlich die 30‑Jahres‑Betriebslizenz der dänischen Energiebehörde erhalten – eine Voraussetzung für die Inbetriebnahme.
Nach Fertigstellung im Jahr 2027 soll Thor genug Strom erzeugen, um über eine Million dänische Haushalte zu versorgen. Für den laufenden Betrieb plant RWE ein neues Servicezentrum im Hafen von Thorsminde, das 50 bis 60 lokale Arbeitsplätze schaffen wird.
Das Projekt gehört RWE zu 51 %, die restlichen 49 % hält Norges Bank Investment Management. RWE verantwortet Bau und Betrieb über den gesamten Lebenszyklus hinweg.
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