Bundeskanzler Friedrich Merz war letzte Woche im Nahen Osten zu Gast, auch um wirtschaftliche Kooperationen einzuleiten. Mit von der Partie: der deutsche Energiekonzern RWE. Im Rahmen des Staatsbesuchs in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) hat der Dax-Gigant gleich zwei neue Absichtserklärungen unterzeichnet.
Rwe-Aktie: LNG und Energiespeicher – große Kooperationen mit ADNOC und Masdar angebahnt
Gemeinsam mit ADNOC will der Konzern demnach Möglichkeiten für LNG‑Lieferungen nach Deutschland und Europa prüfen. Im Gespräch ist ein potenzielles Volumen von bis zu einer Million Tonnen LNG pro Jahr über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren – das entspricht rund zwölf Schiffsladungen und bis zu 1,4 Milliarden Kubikmetern Erdgas jährlich. Ziel ist es, die Versorgungssicherheit zu stärken und RWEs globales LNG‑Portfolio breiter aufzustellen.
Parallel dazu hat RWE eine zweite Vereinbarung mit Masdar geschlossen. Beide Unternehmen wollen in Deutschland Batteriespeicherprojekte vorantreiben. Masdar erwägt Investitionen von bis zu 1 Gigawatt in bestehende RWE‑Speicher bis 2030. Zusätzlich prüfen beide Seiten die gemeinsame Entwicklung weiterer Speicherprojekte mit ebenfalls bis zu 1 GW Kapazität bis 2035. Solche Anlagen sollen schwankende Einspeisungen aus erneuerbaren Energien ausgleichen und damit Netzstabilität und Versorgungssicherheit erhöhen.
RWE‑Chef Markus Krebber betont, dass die Kooperationen sowohl die Energieversorgung Europas absichern als auch den Ausbau erneuerbarer Energien unterstützen sollen.
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