Rwe forciert den Umbau im Rheinischen Revier. Während der Konzern seine Solar-Kapazitäten massiv ausbaut, kämpfen alte Kohlemeiler mit technischen Problemen. Dieser Kontrast prägt aktuell die Stimmung der Märkte.
Hybrid-Kraftwerke und Batteriespeicher
Das Unternehmen erweitert den Solar-Hybrid-Standort Bedburg-Jüchen um 20 Megawatt. Damit steigt die Gesamtleistung auf über 100 Megawatt.
Bis 2027 integriert RWE zusätzlich einen Batteriespeicher. Die Anlage bietet eine Kapazität von 75 Megawatt. Insgesamt verbaut der Konzern 171.600 Solarmodule.
Zwischenfall in Eemshaven
Ein Vorfall im Kohlekraftwerk Eemshaven dämpft derweil die operative Bilanz. Am vergangenen Samstag überhitzte dort eine Maschine. Die Feuerwehr musste ausrücken, um die Anlage zu kühlen.
Die Aktie schloss am Freitag bei 55,18 Euro. Das entspricht einem Plus von 0,80 Prozent.
Aktuell notiert das Papier rund elf Prozent unter seinem Jahreshoch. Dieser Höchstwert von 62 Euro stammt aus dem April.
Schutz für den Hambacher Forst
Parallel zum technischen Ausbau treibt RWE die ökologische Transformation voran. Der Konzern stellt die Forstwirtschaft im Hambacher Forst bis Ende 2026 ein. Ab 2035 geht das Gebiet in öffentliches Eigentum über.
Das Areal soll sich dauerhaft zum Wildnisentwicklungsgebiet wandeln. Diese Einigung mit dem Land Nordrhein-Westfalen beendet einen jahrelangen Konflikt um die Flächennutzung.
Die charttechnische Lage bleibt mit einem RSI von 45,3 neutral. Am 23. Juni startet die Fachmesse Intersolar in München. Dort präsentiert die Branche neue technologische Fortschritte.
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