Rüstungskonzern RTX meldet Traumzahlen!

RTX liefert starke Quartalszahlen: Umsatz und Gewinn steigen, der Cashflow explodiert. Anleger feiern die Dynamik – doch politische Risiken bleiben.

Auf einen Blick:
  • Umsatz wächst im Q4/25 um 12,1 Prozent
  • Gewinn steigt um 9,4 Prozent
  • Free Cashflow explodiert um 550 Prozent
  • F135- und F100-Triebwerke treiben das Geschäft
  • Zölle und US-Politik könnten Rückkäufe bremsen

RTX hat im vierten Quartal 2024 kräftig zugelegt.

Zahlen Q4/25 RTX im Überblick

KennzahlQ4/25Veränderung
Umsatz24,24 Mrd. Dollar+ 12,1 Prozent
Gewinn1,62 Mrd. Dollar+ 9,4 Prozent
Free Cashflow3,19 Mrd. Dollar+ 550 Prozent

Die Aktie von RTX reagierte prompt und zog an. Der Grund für den Schwung liegt nicht in einem Einzelerfolg, sondern in mehreren starken Treibern zugleich.

RTX (ex Raytheon Technologies) Aktie Chart

RTX: Das läuft besonders gut!

Der Motorbereich läuft besonders heiß. Die Nachfrage nach dem F135-Triebwerk, das in allen Varianten des F-35-Kampfflugzeugs steckt, zog deutlich an.

Zudem sorgt die Wartung älterer F100-Triebwerke weiter für stabile Einnahmen. Der Bereich, der auch Triebwerke für Airbus-Jets baut, verzeichnete im Quartal ein Plus von 25 Prozent bei den bereinigten Verkäufen.

Das zeigt: RTX profitiert gleich doppelt – von Rüstung und ziviler Luftfahrt.

Auch Wartung und Reparatur laufen gut

Ein weiterer Treiber ist der Boom bei Wartung und Reparatur. Weil neue Flugzeuge knapp sind, fliegen Airlines länger mit älteren Maschinen. Das kostet mehr, aber es bringt RTX mehr Aufträge. Auch die Sparten Collins (Luftfahrt/Avionik) und Raytheon (Verteidigung) legten zu, um 3 beziehungsweise 7 Prozent.

RTX: Das ist das Risiko

Trotz der starken Zahlen bleibt der Konzern nicht ohne Risiko. Trump setzt RTX unter Druck: Zölle auf Stahl und Aluminium belasten die Kosten. Zudem koppelt die US-Regierung künftig Rückkäufe, Dividenden und Boni an Waffenlieferungen. Das schafft Unsicherheit bei Kapitalrückflüssen.

RTX plant dennoch den Ausbau

2026 sollen 500 Millionen Dollar mehr in Munitionsfabriken fließen. Die Prognose für 2026 liegt bei 92 bis 93 Milliarden Dollar Umsatz, leicht über den Erwartungen der Wall Street. Anleger sollten daher auf zwei Dinge achten: Die starke operative Dynamik und die politischen Risiken rund um Zölle und Kapitalpolitik.

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