RTX Corporation hat zum Auftakt des Jahres 2026 eindrucksvoll unter Beweis gestellt, warum der Konzern zu den gefragtesten Titeln im Verteidigungssektor zählt. Die Zahlen für das erste Quartal übertrafen die Erwartungen der Wall Street in nahezu allen relevanten Kategorien.
Der Gesamtumsatz kletterte auf 22,1 Milliarden Dollar und lag damit deutlich über der Analystenprognose von 21,47 Milliarden. Noch beeindruckender fiel der bereinigte Gewinn je Aktie aus: 1,78 Dollar statt der erwarteten 1,52 Dollar, ein Schlag ins Gesicht der Skeptiker. Der Nettogewinn stieg auf 2,06 Milliarden Dollar, verglichen mit 1,54 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Auch beim Cashflow lieferte RTX: Der freie Cashflow verdoppelte sich nahezu von 792 Millionen auf 1,3 Milliarden Dollar.
Alle drei Segmente liefern
Das Wachstum war kein Zufallsprodukt eines einzelnen Geschäftsbereichs, sondern breit abgestützt. Collins Aerospace steigerte seinen Umsatz um 5 Prozent auf 7,6 Milliarden Dollar, getragen von der anhaltenden Erholung im zivilen Luftfahrtmarkt. Pratt & Whitney legte um 11 Prozent auf 8,2 Milliarden zu, angetrieben durch das boomende Wartungsgeschäft und die steigende Nachfrage nach Militärtriebwerken.
aytheon, der Rüstungsarm des Konzerns, wuchs um 10 Prozent auf 6,9 Milliarden Dollar. Hier sorgte die erhöhte Nachfrage nach Luftabwehrsystemen wie Patriot für Rückenwind – ein Segment, das in Zeiten geopolitischer Spannungen strukturell gefragt bleibt.
RTX (ex Raytheon Technologies) Aktie Chart
Ausblick angehoben
Auf Basis der starken Quartalszahlen hob RTX seinen Jahresausblick an. Die bereinigte Umsatzprognose liegt nun bei 92,5 bis 93,5 Milliarden Dollar, das obere Ende entspricht damit exakt dem Analystenkonsens. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll 6,70 bis 6,90 Dollar erreichen, gegenüber der bisherigen Spanne von 6,60 bis 6,80 Dollar.
Der freie Cashflow-Ausblick von 8,25 bis 8,75 Milliarden Dollar wurde bestätigt. CEO Chris Calio betonte, dass das Unternehmen gut aufgestellt sei, um die Kundennachfrage zu bedienen und dass die Kombination aus erstem Quartal und Rüstungsstärke die Guidanceerhöhung rechtfertige.
Struktureller Rückenwind bleibt intakt
RTX profitiert von zwei langfristigen Trends gleichzeitig: steigenden Verteidigungsbudgets weltweit und einer sich normalisierenden zivilen Luftfahrt. Zwar bleiben Lieferkettenrisiken und mögliche Kostendruck durch Zölle Themen, die Analysten im Blick behalten. Doch angesichts eines robusten Auftragsbuchs und breiter Wachstumsdynamik über alle Segmente hinweg hat RTX gezeigt, dass der Konzern diese Herausforderungen bislang souverän meistert.
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