Die Aktie von RTX Corporation notierte im vorbörslichen Handel bei rund 197,25 Dollar (-0,58 %), nachdem die Tochtergesellschaft Raytheon einen bedeutenden Auftrag vom US-Verteidigungsministerium erhalten hat. Der Vertrag über maximal 708,94 Millionen Dollar umfasst die Produktion von Small Diameter Bomb Increment II. Die Arbeiten sollen bis März 2030 am Standort Tucson in Arizona abgeschlossen werden.
Bei der Vertragsunterzeichnung wurden bereits Mittel in Höhe von etwa 338,50 Millionen Dollar zugesagt. Diese stammen aus verschiedenen Haushaltstöpfen der Geschäftsjahre 2025 und 2026, darunter Beschaffungsmittel für Raketen und Waffen sowie Gelder für Betrieb und Wartung. Das Air Force Life Cycle Management Center auf der Eglin Air Force Base in Florida fungiert als Vertragspartner.
RTX Corporation Aktie Chart
Internationale Dimension des Rüstungsgeschäfts erkennbar
Der Auftrag beinhaltet nicht nur Lieferungen für die US-Streitkräfte, sondern auch Exporte im Rahmen von Foreign Military Sales an acht Partnerländer. Zu den Empfängern zählen Belgien, Kanada, Finnland, Deutschland, Italien, Norwegen, Südkorea und die Schweiz. Von den bei Vertragsunterzeichnung zugesagten Mitteln entfallen rund 171,56 Millionen Dollar auf diese internationalen Verkäufe.
Der Vertrag wurde als sogenannte „undefinitized contract action“ vergeben, was bedeutet, dass noch nicht alle Details endgültig festgelegt sind. Diese Vertragsform kommt zum Einsatz, wenn eine schnelle Beauftragung erforderlich erscheint. Raytheon erhielt den Zuschlag im Rahmen einer Direktvergabe ohne Ausschreibung.
Produktionsumfang geht über reine Munition hinaus
Neben den eigentlichen Bomben umfasst der Auftrag auch die Lieferung von Transportbehältern, Testausrüstung und Ersatzteilen. Diese zusätzlichen Komponenten sind für den operativen Einsatz und die Wartung der Waffensysteme notwendig. Die Small Diameter Bomb Increment II gilt als präzisionsgelenkte Waffe mit erweiterten Fähigkeiten gegenüber früheren Versionen.
Die Vertragslaufzeit bis 2030 bietet Planungssicherheit, allerdings bleibt die genaue Margensituation bei diesem nicht finalisierten Vertrag zunächst offen. Zudem stellt sich die Frage, inwieweit geopolitische Entwicklungen die Nachfrage nach solchen Waffensystemen in den kommenden Jahren beeinflussen könnten.
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