Die Zahlen sind stark, ein Wert fällt aus dem Rahmen: RTX hat im dritten Quartal zwar mehr verdient und umgesetzt, beim freien Barmittelzufluss aber deutlich eingebüßt. Dennoch hebt der Konzern seine Jahresziele erneut an.
Ausblick wandert nach oben
Der bereinigte Umsatz soll 2026 bei 97 bis 97,5 Milliarden Dollar liegen. Das sind mindestens eine Milliarde Dollar mehr als zuvor im Höchstfall angepeilt. Beim bereinigten Gewinn je Aktie peilt der Mutterkonzern von Raytheon, Pratt & Whitney und Collins nun 7,65 bis 7,75 Dollar an, mindestens 40 Cent über dem bisherigen oberen Ende.
Im vorbörslichen US-Handel legte die Aktie zeitweise gut 1,6 Prozent auf rund 195 Dollar zu. Zwischenzeitlich waren es knapp drei Prozent.
Das dritte Quartal im Detail
Der bereinigte Umsatz erreichte knapp 25 Milliarden Dollar, ein Plus von elf Prozent zum Vorjahr. Der Überschuss wuchs um gut ein Drittel auf fast 2,6 Milliarden Dollar.
Der freie Barmittelzufluss sank dagegen um fast die Hälfte auf rund 2,1 Milliarden Dollar. Das relativiert sich teilweise mit Blick aufs Gesamtjahr: Hier erwartet RTX nun 9 bis 9,2 Milliarden Dollar und damit mehr als noch im Sommer angekündigt. Das Quartal wirkt damit eher wie eine zeitliche Delle als wie ein Trendbruch.
Rüstung und Triebwerke als Treiber
Raytheon liefert unter anderem Patriot-Flugabwehrsysteme, die derzeit auch im Abwehrkampf der Ukraine eingesetzt werden. Collins steuert Technik für Luft- und Raumfahrt bei, von Rumpfteilen über Passagiersitze bis zu Triebwerksgondeln.
Pratt & Whitney baut gemeinsam mit Partnern wie MTU Aero Engines Antriebe für die stark gefragte A320neo-Reihe von Airbus. Airbus-Chef Guillaume Faury hatte den Triebwerkshersteller vor allem zu Jahresbeginn dafür kritisiert, nicht genügend Turbinen zu liefern. Die angehobenen Umsatzziele deuten darauf hin, dass die Nachfrage ungebrochen ist.
Entscheidend wird nun, ob der Cashflow im Schlussquartal aufholt: Nur dann ist die angehobene Jahresprognose von 9 bis 9,2 Milliarden Dollar erreichbar.
RTX (ex Raytheon Technologies)-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue RTX (ex Raytheon Technologies)-Analyse vom 20. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten RTX (ex Raytheon Technologies)-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für RTX (ex Raytheon Technologies)-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
RTX (ex Raytheon Technologies): Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
