RTX-Aktie: Auftrag über 470 Millionen Dollar!

RTX-Tochter Pratt & Whitney sichert sich einen langfristigen Regierungsauftrag zur Überholung von F100-Triebwerken für internationale Streitkräfte.

Auf einen Blick:
  • Pratt & Whitney erhält 470-Millionen-Dollar-Vertrag für F100-Triebwerke
  • Dreijährige Laufzeit bis 2029 mit Optionen auf sieben weitere Jahre
  • Produktion für ausländische Militärverkäufe nach Chile, Ägypten und Thailand
  • Finanzierung durch Foreign Military Sales-Mittel der Fiskaljahre 2026 bis 2029

RTX Corp. hat über seine Sparte Pratt & Whitney einen Auftrag im Wert von rund 470 Millionen Dollar erhalten. Der Vertrag umfasst die Überholung von Modulen für F100-Triebwerke und läuft zunächst über drei Jahre. Die Defense Logistics Agency vergab den Auftrag ohne Ausschreibung direkt an den Konzern, was auf die spezifische Expertise des Unternehmens hindeutet.

Langfristige Perspektive mit Verlängerungsoptionen

Der Vertrag ist auf eine Laufzeit bis zum 16. März 2029 angelegt. Darüber hinaus bestehen Optionen für eine Verlängerung um weitere drei beziehungsweise vier Jahre. Diese Konstruktion könnte dem Unternehmen Planungssicherheit für bis zu zehn Jahre verschaffen. Die Arbeiten werden in Georgia durchgeführt, wo Pratt & Whitney über entsprechende Produktionskapazitäten verfügt.

Die Finanzierung stammt aus den Foreign Military Sales-Mitteln der Fiskaljahre 2026 bis 2029. Dies zeigt, dass die Budgets bereits bewilligt sind und das Projekt auf einer soliden finanziellen Grundlage steht.

RTX Corporation Aktie Chart

Triebwerke für internationale Militärverkäufe

Die überholten F100-Triebwerke sind für ausländische Streitkräfte bestimmt. Zu den Empfängerländern zählen Chile, Ägypten und Thailand. Diese Länder setzen Kampfflugzeuge ein, die mit F100-Triebwerken ausgestattet sind, typischerweise F-15 oder F-16 Modelle.

Die Vergabestelle Defense Logistics Agency Weapons Support auf der Hill Air Force Base in Utah koordiniert solche Wartungs- und Überholungsaufträge für das US-Verteidigungsministerium. Für RTX dürfte der Auftrag die Position im Bereich der Triebwerkswartung festigen.

Wie sich dieser Einzelauftrag auf die Gesamtentwicklung des Konzerns auswirkt, lässt sich noch nicht abschätzen. Anleger sollten beobachten, wie sich das Auftragsvolumen im Defense-Segment in den kommenden Quartalen entwickelt und welche weiteren Verträge folgen könnten.

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