RTX-Aktie: 3,7 Milliarden für die Ukraine!

Die Rüstungssparte von RTX erhält einen 3,7-Milliarden-Dollar-Vertrag zur Lieferung von Patriot-Abfangraketen an die Ukraine. Die Produktion wird in Europa, unter anderem in Deutschland, hochgefahren.

Auf einen Blick:
  • Raytheon liefert PAC-2 GEM-T Patriot-Abfangraketen an die Ukraine
  • Vertragsvolumen: 3,7 Milliarden Dollar
  • Neue Produktionsstätte in Schrobenhausen, Deutschland, soll Lieferkette sichern
  • Patriot-System ist in 19 Ländern im Einsatz, davon neun in Europa

Raytheon, Rüstungssparte von RTX, hat diese Woche einen Vertrag unterzeichnet, der es in sich hat. 3,7 Milliarden Dollar für Patriot-Abfangraketen an die Ukraine. Genauer gesagt: PAC-2 GEM-T, also Guidance Enhanced Missile-Tactical, ausgelegt gegen ballistische Raketen und alles, was sonst noch durch die Luft kommt. Das ist kein kleiner Folgeauftrag.

Schrobenhausen als Dreh- und Angelpunkt

Produziert werden die Raketen unter anderem in einer neuen Anlage im bayerischen Schrobenhausen, betrieben vom Joint Venture COMLOG, einem Gemeinschaftsunternehmen von Raytheon und MBDA Deutschland. Raytheon-Chef Phil Jasper spricht von „massiven Investitionen“, um die GEM-T-Produktion hochzufahren, denn die globale Nachfrage wächst.

Erst vor wenigen Wochen hatte Raytheon einen Vertrag über 627 Millionen Dollar mit den Niederlanden abgeschlossen, ebenfalls für Patriot-Ausrüstung. Das Geschäft läuft also auf vollen Touren, und die europäische Produktionsbasis soll genau das absichern.

RTX Corporation Aktie Chart

19 Länder, ein System

Patriot ist derzeit in 19 Staaten im Einsatz, neun davon in Europa. Raytheon nennt es das einzige kampferprobte bodengestützte System, das sowohl gegen Raketen als auch gegen aerodynamische Ziele wie Marschflugkörper und Drohnen schützt. Dass es das meistgefragte System seiner Klasse ist, daran besteht wenig Zweifel.

Für RTX-Aktionäre ist das Bild jedenfalls klar: Der Auftragsbestand wächst, Europa zahlt, und die Produktionskapazitäten werden gerade erst ausgebaut. 3,7 Milliarden für die Ukraine. Und der Kalender zeigt erst Dienstag.

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