Die Aktie von Royal Caribbean dürfte von der jüngsten Expansion profitieren. Am 23. Dezember öffnete der Royal Beach Club Paradise Island erstmals seine Pforten für Urlauber. Das neue Angebot auf den Bahamas markiert einen strategischen Schritt des Kreuzfahrtanbieters, sein Geschäftsmodell um landbasierte Destinationen zu erweitern.
Das Konzept kombiniert drei verschiedene Erlebnisbereiche mit All-Inclusive-Verpflegung. Besucher können zwischen dem familienorientierten Family Beach, dem entspannten Chill Beach und der Party Cove wählen. Letztere beherbergt The Floating Flamingo, nach Unternehmensangaben die größte Swim-up-Bar weltweit. Tagesgäste erhalten Zugang zu zwei Stränden, drei Pools, zehn Bars und drei Beach Grills.
Partnerschaft mit bahamaischer Regierung als Grundlage
Die Entwicklung des Beach Clubs erfolgte durch eine Public-Private-Partnership mit der Regierung der Bahamas. Seit dem Spatenstich im April 2024 entstanden hunderte Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung. Bahamaische Einflüsse zeigen sich in der Architektur, bei Live-Entertainment und in lokalen Kunsthandwerksläden.
Michael Bayley, Präsident und CEO von Royal Caribbean, betonte in einer Stellungnahme, dass Gäste nach mehr Möglichkeiten gefragt hätten, ihre Zeit auf den Bahamas zu gestalten. Der Beach Club sei eine Antwort auf diese Nachfrage und erst der Anfang einer wachsenden Destination-Strategie. Die Fertigstellung erfolgte in vergleichsweise kurzer Zeit von etwa acht Monaten.
Weitere Standorte bereits in Planung
Royal Caribbean plant die Eröffnung zusätzlicher Beach Clubs in den kommenden Jahren. Für 2026 sind Standorte in Cozumel und Santorini vorgesehen, Anfang 2027 soll ein Club auf Lelepa in Vanuatu folgen. Ende 2027 ist zudem Perfect Day Mexico geplant. Diese Expansion zeigt die Absicht des Unternehmens, das erfolgreiche Konzept von Perfect Day at CocoCay auf weitere Regionen auszuweiten.
Die Investition in landbasierte Infrastruktur könnte Royal Caribbean helfen, Umsätze zu diversifizieren und weniger abhängig von reinen Kreuzfahrtbuchungen zu werden. Allerdings bleibt abzuwarten, wie stark die Nachfrage nach solchen Tagesangeboten tatsächlich ausfällt und welche Margen sich damit erzielen lassen. Anleger sollten beobachten, wie sich die Auslastung in den ersten Monaten entwickelt und ob das Konzept auf andere Märkte übertragbar ist.
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