Emirates will über eine mögliche Bestellung des Airbus A350-1000 erst nach einer Prüfung der Triebwerksverbesserungen von Rolls-Royce entscheiden. Wie Bloomberg am Dienstag berichtete, erklärte Adnan Kazim, Emirates werde zunächst bewerten, ob die Verbesserungen an Triebwerkskomponenten einer Überprüfung standhalten. Die Aussage betrifft damit eine mögliche Kaufentscheidung von Emirates, keinen angekündigten Auftrag an Rolls-Royce.
Die Aktie stieg gestern um 1,7% und schloss bei 15,27 €.
Forschungspläne mit Genehmigungsvorbehalt
Rolls-Royce und die britische Regierung hatten vor gut einer Woche Pläne für ein gemeinsam finanziertes Forschungs- und Technologieprogramm angekündigt. Laut Reuters soll es über zehn Jahre laufen und ein Volumen von £2,5 Milliarden umfassen.
Das Programm soll Technologien für künftige zivile und militärische Flugzeugtriebwerke abdecken. Dazu gehört auch Technik für Flugzeuge mit nur einem Mittelgang. Der vereinbarte Rahmen ist jedoch keine endgültige Förderzusage: Die staatliche Unterstützung bleibt von weiteren Bedingungen und Genehmigungen abhängig.
Rückkäufe und nächster Geschäftsausblick
Beim vor gut einer Woche gemeldeten Aktienrückkauf legte Rolls-Royce den Erwerb von 2.237.175 Stammaktien offen. Die Käufe erfolgten im Rahmen des Rückkaufprogramms über £2,3 Milliarden; das Unternehmen plant, die erworbenen Aktien einzuziehen.
In einer weiteren Pflichtmitteilung vom Montag bezifferte Rolls-Royce die Gesamtzahl der Stimmrechte zum 31. Oktober auf 8.269.220.864. Diese Angabe beschreibt den Stand zum Monatsende, während die Einziehung der gemeldeten zurückgekauften Aktien als Plan ausgewiesen wurde.
Als nächster angekündigter Unternehmenstermin steht am 12. November die Veröffentlichung eines Zwischenberichts zur Geschäftsentwicklung im dritten Quartal an. Rolls-Royce hat diesen Termin für die Aktualisierung seiner Geschäftslage angesetzt.
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