Rolls-Royce hat am Mittwoch den Rückkauf von 7.243.797 eigenen Stammaktien bekannt gegeben. Die Transaktionen gehören zum Rückkaufprogramm über 2,3 Milliarden £. Am Freitag verlor die Aktie 6,7% im schwachen Branchenumfeld: Reuters führte die Belastung für Luftfahrt- und Rüstungswerte auf Safrans Warnung vor langsamerem Wachstum im Servicegeschäft sowie erhöhte Ölpreise zurück.
Rückkäufe und operative Meldungen
Die zurückgekauften Aktien sind zur Einziehung vorgesehen. Nach Angaben von Rolls-Royce wurden seit Beginn des Programms insgesamt 148.834.593 Aktien zurückgekauft. Die Mitteilung vom Mittwoch dokumentiert damit weitere Rückkäufe innerhalb des bestehenden Programms, nicht die Ankündigung eines neuen.
Aus dem operativen Geschäft stammt ein Auftrag von Avolon, den Rolls-Royce am 13. Oktober bekannt gab. Er umfasst 70 Triebwerke des Typs Trent 7000. Sie sollen 35 Airbus A330neo antreiben.
Am 19. Oktober kündigte Rolls-Royce außerdem zusätzliche Leistungen für Kunden von CorporateCare Enhanced an. Das Unternehmen erweitert dabei den Leistungsumfang und die angebotenen Services, ohne den Stundensatz des Programms zu erhöhen.
Branchenwarnung und möglicher Fördervertrag
Safran hatte am Freitag trotz eines robusten Servicegeschäfts mit zivilen Triebwerken vor schwächerem Wachstum im Markt für Großraumflugzeuge gewarnt. Laut Reuters könnte sich das langsamere Wachstum der Serviceumsätze bis 2027 erstrecken.
Ebenfalls am Freitag berichtete Reuters unter Berufung auf die Financial Times über eine mögliche britische Fördervereinbarung für Rolls-Royce. Demnach nähere sich das Unternehmen einer Einigung über bis zu 200 Millionen £ für Entwicklung und Tests eines UltraFan-30-Demonstrators. Reuters konnte den Bericht nicht unabhängig überprüfen. Nach Darstellung der Financial Times könnte eine Ankündigung bereits in der kommenden Woche erfolgen.
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