Rolls-Royce kehrt mit Wucht an den Euro-Anleihenmarkt zurück. Während institutionelle Investoren Schlange stehen, reagiert der Aktienmarkt jedoch verhalten. Der Triebwerksbauer profitiert von einer starken operativen Erholung, kämpft aber mit einem schwierigen Marktumfeld.
Enormes Interesse an neuen Schuldtiteln
Das Unternehmen sammelte insgesamt eine Milliarde Euro ein. Die Papiere laufen bis 2031 und 2036. Es ist die erste Euro-Anleihe seit sechs Jahren.
Die Nachfrage war gewaltig. Die Gebote summierten sich auf über acht Milliarden Euro. Investoren setzen offenbar auf die langfristige Stabilität des Konzerns.
Parallel dazu verbesserten die Ratingagenturen ihre Einschätzung. Moody’s stufte Rolls-Royce auf A3 hoch, Fitch vergab ein A-. Die Aktie verlor dennoch an Boden.
In den vergangenen 30 Tagen sank der Kurs um über elf Prozent. Zuletzt notierte das Papier bei 13,23 Euro. Marktbeobachter verweisen auf geopolitische Risiken und hohe Treibstoffkosten.
Operative Erholung stützt den Ausblick
Operativ läuft es rund. Die Flugstunden der großen Triebwerke stiegen im ersten Quartal 2026 um fünf Prozent. Damit liegen sie nun deutlich über dem Vorkrisenniveau von 2019.
Für das Gesamtjahr peilt das Management einen operativen Gewinn von bis zu 4,2 Milliarden Pfund an. Der freie Cashflow soll rund 3,7 Milliarden Pfund erreichen. Ein Rückkaufprogramm über 750 Millionen Pfund läuft bereits.
Bis 2028 plant Rolls-Royce, bis zu neun Milliarden Pfund an die Aktionäre auszuschütten. Ob dieses Ziel Bestand hat, hängt maßgeblich von der globalen Nachfrage im Luftverkehr ab. Am Markt bleibt die Stimmung vorerst vorsichtig.
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