Am Montag kündigte Rolls-Royce Holdings ein Investitionsprogramm in Höhe von 300 Millionen Pfund für Produktions- und Entwicklungsstandorte in Großbritannien an. Wie Reuters meldete, sind die Mittel für den Bereich der Luft- und Raumfahrt sowie für die Verteidigung vorgesehen.
Der größte Einzelbetrag entfällt auf das Werk in Derby, in das mehr als 140 Millionen Pfund fließen sollen. Weitere Mittel von insgesamt über 150 Millionen Pfund verteilen sich auf die Standorte Bristol, Inchinnan, Rotherham und Ansty.
Investitionen in britische Produktionsstätten
Mit diesen Mitteln stärkt der Industriekonzern seine Fertigungs- und Ingenieurkapazitäten im Heimatmarkt. Die Vorhaben verteilen sich auf die zivile Luftfahrt sowie den Rüstungsbereich. Ziel der Ausgaben ist es, die industrielle Basis an den britischen Standorten für aktuelle und künftige Triebwerksprogramme weiter auszubauen.
Parallel dazu treibt Rolls-Royce Forschungsinitiativen für künftige Generationen von Flugzeugantrieben voran. Das Unternehmen wurde ausgewählt, das europäische Projekt Clean Aviation ELEVATED zu leiten, wie der Konzern am 18. September bekannt gab.
Im Rahmen dieses Vorhabens soll ein hybrid-elektrisches Gasturbinen-Antriebssystem demonstriert werden. Das System ist für den Einsatz in künftigen Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen vorgesehen. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an den europäischen Initiativen FARMAN und H-ELENA.
Power Systems erweitert Service und Brückentechnik
Aktivitäten verzeichnete zuletzt auch die Sparte Rolls-Royce Power Systems. In Arcola in Italien nahm der Geschäftsbereich am 23. September ein Fernüberwachungszentrum in Betrieb. Von dort aus werden mtu-Motoren überwacht, die auf Schiffen sowie in Anlagen zur Stromerzeugung eingesetzt werden.
Wenige Tage später, am 24. September, stellte der Bereich auf der Monaco Yacht Show eine Neuentwicklung vor. Unter dem Namen „Point Break“ präsentierte Rolls-Royce ein Brückenkonzept aus der Reihe mtu NautIQ Bridge für Yachten.
Auf Unternehmensebene meldete Rolls-Royce Holdings zudem eine Transaktion aus dem Führungskreis: Das nicht-geschäftsführende Verwaltungsratsmitglied Wendy Mars erwarb am 22. September über die Wiederanlage von Dividenden weitere Stammaktien.
An der Börse notiert die Aktie am heutigen Freitag bei 17,48 Euro, was einem Plus von 0,7 Prozent entspricht. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursgewinn auf 33 Prozent.
Rolls Royce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rolls Royce-Analyse vom 02. Oktober liefert die Antwort:
Die neusten Rolls Royce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rolls Royce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 02. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
