Im US-Markt für Schädlingsbekämpfung richten sich alle Blicke auf die zweite Julihälfte. Rollins steht vor der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen unter Beobachtung. Nach einem bisher schwierigen Börsenjahr warten Investoren auf ein klares Signal für eine Trendwende.
Morgan Stanley sieht Potenzial
Die Investmentbank Morgan Stanley stuft das kommende Zahlenwerk als wichtigen Meilenstein ein. Analyst Greg Parrish senkte zwar das Kursziel von 70 auf 65 US-Dollar. Er behält jedoch seine „Overweight“-Einstufung bei und setzt auf die fundamentale Stärke des Konzerns.
Parrish erwartet eine anziehende Nachfrage durch bessere Wetterbedingungen und gestiegenen Online-Verkehr. Die Bank prognostiziert für Rollins ein organisches Umsatzwachstum von rund 7,2 Prozent.
Fokus auf Profitabilität
Eine zentrale Kennzahl für den Markt wird die Entwicklung der Margen sein. Experten kalkulieren für das zweite Quartal mit einem Anstieg der inkrementellen Margen auf 26 Prozent. Im direkten Vergleich zum Vorquartal wäre dies eine massive Steigerung. Damals lag dieser Wert lediglich bei neun Prozent.
Der Aktienkurs reagierte zuletzt mit einer leichten Erholung von rund vier Prozent innerhalb einer Woche. Dennoch bleibt die Bilanz seit Jahresbeginn schwach. Das Minus beläuft sich aktuell auf 21,7 Prozent bei einem Kurs von 39,43 Euro.
Ausblick und Analysten-Konsens
Rollins bedient mit 22.000 Mitarbeitern etwa 2,8 Millionen Kunden weltweit. Trotz der bisherigen Kursschwäche bleibt die Stimmung unter den Profis überwiegend positiv. Zehn Experten raten zum Kauf des Papiers, während fünf Analysten die Einstufung „Hold“ vergeben.
Das durchschnittliche Kursziel der Broker liegt bei rund 63 US-Dollar. Rollins veröffentlicht die detaillierten Ergebnisse für das abgelaufene Quartal in der zweiten Julihälfte 2026. Eine anschließende Telefonkonferenz wird zeigen, wie das Management die operativen Ziele umsetzt.
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