Das US-Verteidigungsministerium hat Rocket Lab einen Festpreisvertrag über 266 Millionen Dollar für suborbitale Trägerraketen zugesprochen. Keine Absichtserklärung, kein Letter of Intent, kein „wir prüfen das noch“. Ein Completion Contract, also ein Auftrag mit klar definierten Lieferzielen und festem Preis. Das ist die Sorte Vertrag, die Investoren mögen.
Air Force zahlt, Rocket Lab liefert
Der Auftrag kommt von der US Air Force und ist Teil eines Programms für suborbitale Startsysteme. Details zur genauen Lieferzahl oder zum Zeitplan nannte das Pentagon nicht. Was zählt: 266 Millionen Dollar, Festpreis, Auftraggeber Verteidigungsministerium. Für ein Unternehmen, das noch dabei ist, seine Umsatzbasis aufzubauen, ist das kein schlechter Satz.
Die Aktie hatte es nötig
Denn die Rocket Lab-Aktie hatte in den vergangenen 30 Tagen gut 27 Prozent verloren. Von den Hochs aus dem 52-Wochen-Fenster, die bei 151 Dollar lagen, ist die Aktie ohnehin weit entfernt. Gestern legte sie gut fünf Prozent zu, was sich mit dem Zeitpunkt der Meldung deckt. Ob der Auftrag die Wende bringt, ist eine andere Frage. Aber 266 Millionen Dollar gesicherte Einnahmen sind halt kein schlechtes Argument gegen die Bären.
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