Starke Nachfrage, schwache Bilanzwährung – Roche kämpft derzeit mit einem massiven Währungsgefälle. Operativ legte der Schweizer Pharmakonzern im ersten Quartal 2026 um sechs Prozent zu. In der Berichtswährung CHF schrumpfte der Umsatz jedoch um fünf Prozent auf 14,7 Milliarden Franken.
Pharma-Sparte treibt das Wachstum
Die Pharmasparte stützte das Ergebnis mit einem währungsbereinigten Plus von sieben Prozent. Medikamente wie Vabysmo und Ocrevus trieben die Erlöse auf 11,5 Milliarden Franken. Parallel dazu verbuchte die Diagnostik ein Plus von drei Prozent.
In China spürte der Konzern zwar Preisdruck im Diagnostik-Markt, konnte diesen jedoch durch die Nachfrage nach Core-Lab-Lösungen teilweise auffangen. Analysten von UBS und Kepler Cheuvreux bewerten das zugrunde liegende Geschäft trotz der Währungseffekte als solide.
Dividende und Adipositas-Hoffnung
Für die Aktionäre zahlt sich die operative Stabilität aus. Die Hauptversammlung stimmte einer Erhöhung der Dividende auf 9,80 Franken zu. Damit schüttet Roche zum 39. Mal in Folge mehr Geld aus als im Vorjahr.
Im gleichen Schritt erfolgt die Umwandlung der bisherigen Genussscheine in Partizipationsscheine, um die Kapitalstruktur zu vereinheitlichen. Anleger blicken derweil gespannt auf die Pipeline im Bereich der Gewichtsreduktion. Für den Hoffnungsträger Petrelintide stehen im Juni neue klinische Daten an.
Das Management hält trotz der anhaltenden Währungsbelastung an den Zielen für 2026 fest. Der Kerngewinn soll im hohen einstelligen Prozentbereich steigen. Am Markt gilt die Marke von 310 Franken nun als wichtige Unterstützung für die kommende Handelswoche.
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