Rivian-Aktie: R2-Start belastet Kursentwicklung!

Rivians Aktie verliert deutlich, nachdem Details zum neuen R2-SUV bekannt wurden. Das günstigere Modell soll den Massenmarkt erschließen, startet aber in einem schwierigen Marktumfeld.

Auf einen Blick:
  • Rivian präsentiert R2-SUV mit Start im Frühjahr ab 57.990 Dollar
  • Aktie fällt am Donnerstag um über 8 Prozent
  • Günstigere Basisversion erst 2027 für 46.495 Dollar verfügbar
  • Unternehmen plant 20.000 bis 25.000 Auslieferungen in diesem Jahr

Die Aktie von Rivian Automotive gab am Donnerstag deutlich nach und verlor im Tagesverlauf 8,1 Prozent. Der Elektroautobauer hatte zuvor Details zu seinem neuen R2-SUV bekanntgegeben, der das Unternehmen vom Nischenanbieter zum Massenmarkt führen soll. Die Marktreaktion fiel jedoch verhalten aus.

Rivian kündigte an, die Auslieferungen des R2 ab diesem Frühjahr mit der Performance-Variante zu starten, die 57.990 Dollar kostet. Premium-Konfigurationen folgen Ende 2026, während die günstigere Basisversion mit einem Startpreis von 46.495 Dollar erst 2027 auf den Markt kommen soll. Der R2 bietet eine geschätzte Reichweite von bis zu 345 Meilen und beschleunigt in 3,6 Sekunden von null auf 60 Meilen pro Stunde.

Rivian Automotive Aktie Chart

Analyst sieht positives Signal für die Nachfrage

Analyst Mickey Legg von Benchmark Capital bewertet die Einführung des R2 grundsätzlich positiv. Er sieht darin ein wichtiges Signal für die Nachfrage und einen Beleg für die Produktionsfähigkeiten von Rivian. Das Unternehmen plant für dieses Jahr zwischen 20.000 und 25.000 Auslieferungen des neuen Modells.

CEO RJ Scaringe betonte, dass der R2 die gesammelten Erfahrungen des Unternehmens verkörpere. In einem Interview bezeichnete er das neue Modell als potenziell entscheidendes Produkt für das Überleben des Unternehmens. Die Zeitschrift Car and Driver hob in ihrer Bewertung den großzügigen Fond im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Ford Mustang Mach-E oder dem Tesla Model Y hervor.

Schwieriges Marktumfeld für den Markteintritt

Der Start des R2 erfolgt zu einem ungünstigen Zeitpunkt für Elektrofahrzeuge in den USA. Nach dem Wegfall von Steuererleichterungen zeigt sich die Nachfrage nach E-Autos gedämpft. Rivian, das seit seiner Gründung vor 17 Jahren noch nie einen Jahresgewinn erzielt hat, erwirtschaftete 2025 mit 42.000 verkauften Fahrzeugen einen Umsatz von 5,4 Milliarden Dollar.

Das Unternehmen verfolgt eine ähnliche Strategie wie Tesla und startete zunächst mit teureren Modellen im Bereich von 70.000 Dollar aufwärts. Mit dem R2 will Rivian nun eine breitere Käuferschicht erreichen. Ein neues Werk in Georgia, finanziert durch einen 6,6-Milliarden-Dollar-Kredit des Energieministeriums, soll künftig bis zu 400.000 Fahrzeuge pro Jahr produzieren können. Wie sich die verzögerte Verfügbarkeit der günstigeren Varianten auf die Verkaufszahlen auswirken wird, lässt sich derzeit noch nicht absehen.

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