Riot Platforms-Aktie: Kapitalerhöhung über 500 Millionen Dollar angekündigt!

Der Bitcoin-Miner Riot Platforms kündigt ein ATM-Programm über bis zu 500 Millionen Dollar an

Auf einen Blick:
  • Riot Platforms kündigt Aktienverkauf von bis zu 500 Millionen Dollar an
  • Verkauf erfolgt zu aktuellen Marktpreisen über neun Investmentbanken
  • Bitcoin-Produktion des Unternehmens fiel im November um 2 Prozent
  • Frühere Verkaufsvereinbarung wurde im Zuge des neuen Programms beendet

Riot Platforms legt ATM-Programm über bis zu 500 Millionen Dollar auf

Riot Platforms hat bei der US-Börsenaufsicht SEC ein At-the-Market-Programm (ATM) angekündigt, über das Aktien im Volumen von bis zu 500 Millionen Dollar verkauft werden können. Der Bitcoin-Miner aus Castle Rock will die Papiere zu den jeweils aktuellen Börsenkursen platzieren. Als Verkaufsagenten sind neun Investmentbanken eingebunden, darunter B. Riley Securities, BTIG, Cantor Fitzgerald sowie Morgan Stanley und Needham & Company. Eine frühere Verkaufsvereinbarung wurde im Zuge dessen beendet.

Im Unterschied zu einer klassischen Kapitalerhöhung erfolgt die Platzierung bei einem ATM-Angebot nicht auf einen Schlag, sondern schrittweise über die Börse. Das gibt Riot Flexibilität, Umfang und Timing an die Marktbedingungen anzupassen – für bestehende Aktionäre bleibt der Verwässerungseffekt allerdings ein zentrales Thema.

Operative Signale und Marktstimmung liefern Gegenwind

Die Ankündigung fällt in eine Phase, in der das operative Bild nicht nur Rückenwind liefert. Im November ging die Bitcoin-Produktion im Monatsvergleich um 2 Prozent zurück. Gleichzeitig zeigen Berichte, dass Leerverkäufer in dem Zeitraum verstärkt Interesse an Krypto-Aktien hatten.

Am Markt gehen die Einschätzungen auseinander. Einige Beobachter verweisen auf den Umbau von Riot weg vom reinen Mining hin zu Aktivitäten rund um KI-Infrastruktur. Andere warnen vor erheblichen Risiken – bis hin zu Prognosen, die den Kurs bis 2026 in den einstelligen Bereich rutschen sehen.

Für Anleger bleibt damit die Abwägung: Auf der einen Seite steht zusätzliche Liquidität und finanzielle Handlungsfähigkeit, auf der anderen Seite die Verwässerung durch neue Aktien. Wie sinnvoll der Schritt ist, wird sich daran messen lassen, wofür Riot die Mittel konkret einsetzt – und ob die operative Entwicklung wieder mehr Stabilität liefert.

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