Der Wettlauf um Kupfer nimmt richtig Fahrt auf. Rio Tinto hat sich Amazon als Abnehmer gesichert und wird den Tech-Giganten für dessen KI-Rechenzentren beliefern. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre, das Kupfer stammt aus einer Mine in Arizona. Finanzielle Details oder Produktionsmengen nannten die Unternehmen nicht.
Was hier passiert, ist symptomatisch für die gesamte Branche. Die KI-Industrie reißt sich um Kupfer und andere kritische Mineralien. Kabel, Leitungen, Leiterplatten. Ohne Kupfer läuft in den Rechenzentren gar nichts. Analysten erwarten, dass der KI-Sektor die globale Kupfernachfrage bis 2040 um satte 50 Prozent nach oben treiben wird. Gleichzeitig warnen sie vor knappen Lieferungen.
Rio setzt dabei auf seine Nuton-Technologie. Das Verfahren nutzt Bakterien, die beim Kontakt mit bestimmten Gesteinsarten natürliche Wärme erzeugen und so das Kupfer herauslösen. Über 30 Jahre hat Rio an dieser Methode geforscht. Der Name Nuton ist eine Anspielung auf Isaac Newton, den Begründer der Gravitationstheorie.
Der Kupferpreis explodiert regelrecht
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. An der London Metal Exchange ist Kupfer auf über 13.000 Dollar pro Tonne geklettert. Das entspricht einem Plus von 40 Prozent innerhalb nur eines Jahres. Die Nachfrage aus KI-Rechenzentren trifft auf knappe globale Bestände. Eine klassische Angebots-Lücke.
Auch Freeport-McMoRan, der größte US-Kupferproduzent, setzt längst auf Laugungstechnologie. Im vergangenen Jahr wurden rund 300 Millionen Pfund Kupfer auf diese Weise gewonnen. Bis 2030 sollen es jährlich 800 Millionen Pfund werden.
Rio Tinto positioniert sich mit diesem Amazon-Deal clever im Markt. Wer jetzt die richtigen Abnehmer an Bord holt, sichert sich langfristige Einnahmen in einem Sektor, der vor einem massiven Nachfrageschub steht. Die Rechnung ist einfach. Mehr KI bedeutet mehr Rechenzentren, und mehr Rechenzentren bedeuten deutlich mehr Kupferbedarf.
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