Rheinmetall: Ist das der neue Kurstreiber?

Was ist da los bei Rheinmetall? Der Rüstungskonzern aus Düsseldorf mischt plötzlich ganz vorne im Wasserstoffrennen mit. Und das mit Tempo.

Auf einen Blick:
  • Neue Elektroden ohne Edelmetalle
  • Deutlich höhere Leistungsdichte
  • Spürbar geringere Kosten
  • Pilotproduktion steht bevor
  • Rheinmetall denkt über Rüstung hinaus

Still und leise hat Rheinmetall eine Schlüsseltechnologie zur Serienreife gebracht, die den Markt verändern könnte.

Im Kern geht es um neue Elektroden für die Wasserstoffproduktion. Rheinmetall entwickelte sie für die alkalische Elektrolyse.

Info: Die alkalische Elektrolyse ist ein Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff. Dabei wird Wasser mit Strom in Wasserstoff und Sauerstoff gespalten. Die Technik gilt als robust, erprobt und vergleichsweise günstig. Sie eignet sich besonders für große Industrieanlagen und den Dauerbetrieb.

Das Besondere: Die Technik kommt ohne teure Edelmetalle aus. Genau hier lag bisher ein großes Problem der Branche. Hohe Kosten bremsten den Hochlauf von grünem Wasserstoff. Rheinmetall setzt nun zum Gegenangriff an.

Rheinmetall Aktie Chart

Hohe Leistungsdichte

Über drei Jahre arbeitete ein Konsortium an dem Projekt. Rheinmetall führte es an. Der Bund förderte das Vorhaben im Rahmen der nationalen Wasserstoffstrategie. Das Ziel war klar. Mehr Leistung. Mehr Effizienz. Weniger Kosten. Am Ende übertraf die neue Technik sogar die eigenen Erwartungen. Die Elektroden liefern deutlich höhere Leistungsdichten. Der Wirkungsgrad steigt spürbar. Gleichzeitig sinken die Systemkosten.

Möglich machte das die industrielle DNA des Konzerns. Rheinmetall nutzte Know-how aus Werkstoffen, Beschichtungen und Metallverarbeitung. Entwicklungszyklen schrumpften. Tests liefen parallel. Partner aus Forschung und Industrie prüften die Technik unter Realbedingungen. Das Ergebnis überzeugte.

Rheinmetall bereitet Pilotproduktion vor

Jetzt folgt der nächste Schritt. Rheinmetall bereitet bereits die Pilotproduktion vor. Der Start ist für das kommende Jahr geplant. Produziert werden sollen großformatige Elektroden für Anlagen im Multi-Megawatt-Bereich. Damit zielt der Konzern klar auf den industriellen Maßstab.

Die Botschaft ist eindeutig. Rheinmetall will mehr als Rüstung. Der Konzern positioniert sich als Schlüsselspieler der Energiewende. Grüner Wasserstoff soll günstiger, skalierbar und unabhängiger werden. Für den Markt ist das ein Signal. Hier entsteht gerade etwas Größeres.

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