Der Donnerstag war einer der etwas besseren Tage für die Aktie von Rheinmetall. Vor dem Feiertag verbesserten sich die Papiere des Düsseldorfer Rüstungskonzerns im Xetra-Handel um immerhin 1,3 Prozent auf jetzt 1.355 Euro. Seit ihrem Höchststand, ausgebildet bei einem Kurs von 2.008 Euro im Oktober 2025, beläuft sich der Abschlag damit allerdings noch immer auf ernüchternde 33 Prozent. Dass die Anleger bei der Rheinmetall-Aktie wieder etwas zuversichtlicher geworden sind, könnte jedoch mit der frisch erneuerten Kaufempfehlung eines US-Analysten zusammenhängen.
JP Morgan bestätigt hohe Prognose für Rheinmetall
Es war David Perry von JP Morgan, der die Einstufung für Rheinmetall am Tag zuvor mit einem Kursziel von 2130 Euro auf „Overweight“ belassen hatte. Der Analyst sieht nach der kräftigen Kurskorrektur deutscher Rüstungswerte seit Oktober 2025 aktuell „eine attraktive Einstiegsgelegenheit“, wie er in seinem am Mittwoch veröffentlichten Kommentar laut finanzen.net schrieb. Perry erkennt somit ein Kurspotenzial beim Rüstungstitel von mehr als 50 Prozent.
Die Sorgen der Anleger hinsichtlich eines Waffenstillstands im Ukraine-Krieg, generellen Umsetzungsrisiken und einer Änderung in den Militärdoktrinen durch Drohneneinsätze seien ernst zu nehmen, würden allerdings auch „zu hoch gehängt“, argumentierte Perry.
- Und in seinem Optimismus steht der US-Beobachter keineswegs alleine
- Das durchschnittliche Kursziel für Rheinmetall liegt aktuell bei 2.102 Euro
Jeffries hob das Rheinmetall-Kursziel auf 2.220 Euro
Das Analysehaus Jefferies etwa hatte den fairen Wert für die Aktie in der Vorwoche sogar von 2.020 auf 2.220 Euro angehoben und die Einstufung folglich ebenfalls auf „Buy“ belassen. Kein Wunder, dass sich die Papiere am Analysetag auf bis zu 1.493 Euro verbesserten. Es war allerdings ein kurzes Aufbäumen an den Märkten. Seitdem hat die Rheinmetall-Aktie, der aktuellen Erholung zum Trotz, wieder gut neun Prozent an Wert eingebüßt.
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