Rheinmetall-Aktie: Zeichen der Hoffnung!

Die Aktie von Rheinmetall beendete die Vorwoche bei weniger als 1.000 Euro. Zum Start in die neue Börsenwoche kämpfen Optimisten und Pessimisten um die Deutungshoheit.

Auf einen Blick:
  • Die Rheinmetall-Aktie pendelt aktuell um die 1.000 Euro-Marke
  • Aus Analystensicht ist der Rüstungstitel damit unterbewertet
  • Selbst das niedrigste Kursziel liegt bei immerhin 1.050 Euro
  • Die Deutsche Bank sieht gar ein Kurspotenzial von 80 Prozent

Für Rheinmetall hat eine entscheidende Woche begonnen, zumindest an der Börse. Es geht ganz offensichtlich darum, ob die Aktie des Rüstungskonzerns die psychologisch wichtige Marke von 1.000 Euro wieder nachhaltig zurückerobern kann. Am Donnerstag der Vorwoche waren die Papiere erstmals seit dem 20. Juli wieder darunter gefallen, hatten sich bis zum Handelsschluss aber wieder zurückgekämpft. Das war am Freitag anders: Die Rheinmetall-Aktie beendete den Tag auf Tradegate bei nur noch 993,00 Euro. Und doch gibt es für Anleger ein Zeichen der Hoffnung.

Rheinmetall-Aktie kurz wieder über 1.000 Euro

Denn am Montag in den ersten Handelsminuten schob sich die Aktie von Rheinmetall tatsächlich wieder über die magische Grenze. 1.009 Euro standen zeitweilig auf dem Kurszettel, bevor sie jedoch erneut zurückfiel. Die Analysten aber sind allesamt der Meinung, dass diese Bewertung zu niedrig ist. Selbst das kritischste Haus, mwb Research, hatte zuletzt ein Kursziel von 1.050 Euro aufgerufen. Von anderen ganz zu schweigen.

  • Denn laut marketscreener.com liegt die durchschnittliche Prognose aus 21 Analysen für Rheinmetall aktuell bei 1.641 Euro
  • Die Beobachter sehen somit im Mittel ein Aufwärtspotenzial bei den Düsseldorfern von nicht weniger als 65 Prozent

Noch weitaus zuversichtlicher war zum Monatsanfang die Deutsche Bank. Analyst Christoph Laskawi hatte die Einstufung für die Rheinmetall-Aktie mit einem Kursziel von 1800 Euro auf „Buy“ belassen. Die durchgesickerten deutschen Rüstungspläne für 2027 stützten die Anlagestory, schrieb er – und erkennt rund 80 Prozent Luft nach oben.

JP Morgan setzte Rheinmetall unter Druck

Dass sich Rheinmetall aktuell so schwertut, kommt angesichts dieser Einschätzung durchaus überraschend. Doch die Märkte reagieren derzeit extrem sensibel auf jede kritische Äußerung. So war es auch in der Vorwoche, als JP Morgan Rheinmetall den Stempel „Negative Catalyst Watch“ verpasste und vor niedrigeren Konzernergebnissen warnte. Ein Kursziel nannte die US-Bank indes nicht.

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