Rheinmetall-Aktie: Die Woche der Explosion!?

Rheinmetall sammelt weiter große Rüstungsaufträge ein, während Analysten ein deutliches Kursziel von über 2.100 Euro sehen. Die langfristigen Wachstumsaussichten bleiben intakt.

Auf einen Blick:
  • Neue Rahmenverträge mit Dänemark und den Niederlanden
  • Analysten sehen Kursziel von durchschnittlich 2.190 Euro
  • Umsatz soll bis 2030 auf das Fünffache steigen
  • Technische Trendindikatoren bleiben positiv

Liebe Leserinnen und Leser,
vor der neuen Woche stellt sich aus Sicht der meisten wirtschaftlich orientierten Beobachter für das Düsseldorfer Unternehmen Rheinmetall nun nicht die Frage, ob der Kurs des Konzerns an den Aktienbörsen steigen wird. Es stellt sich trotz der jüngeren Abwärtsbewegungen an den Aktienbörsen eher die Frage, wann und wie hoch dieser Kurs sich nach oben entwickeln wird.
Denn es vergeht kaum ein Tag, an dem die Düsseldorfer nicht neue Meldungen über die wirtschaftliche Entwicklung vermelden können. Konkret werden fleißig Aufträge in das Haus geholt. Die Börsen scheinen dies kurzfristig aus Gründen nicht zu würdigen.

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall: Hier etwas schwächer

Am Freitag noch waren die Notierungen um etwa 1,1 % nach unten gelaufen. Die Aktie kam auf einen Kurs in Höhe von 1777,50 Euro. Das ist ein schwacher Kurs im Vergleich zu den Erwartungen, die Beobachter mittlerweile schon seit vielen Monaten formulieren. Der Aufwärtstrend der Rheinmetall hatte dazu geführt, dass man annahm, es würde keine richtige Grenze auf dem Weg nach oben geben.
Allerdings ist die Aktie auch damit noch immer im so genannten technischen Aufwärtstrend verblieben. Denn:
Damit sind die großen Trendindikatoren noch immer überwunden. Dies betrifft sowohl den GD 100, wie auch den GD 200. Der GD100 steht für die mittelfristige Kursentwicklung und ist damit ein Gradmesser dafür, dass die Märkte noch immer annehmen, die Aktie würde hier weiter klettern. Die Chance hat sich in den vergangenen Wochen sicherlich etwas verringert, allerdings werden die Algorithmen, die auf diesen Indikator setzen, noch nicht zum Verkauf übergehen. Das ist ein kleiner Vorteil für die Aktie der Düsseldorfer.

Rheinmetall: An sich bleibt noch immer alles im grünen Bereich

Beeindruckend ist allerdings jenseits der technischen Beobachtung vor allem der Umstand, dass es geradezu Aufträge hagelt. Dies war zwar schon seit Monaten erwartet worden, die Vielzahl der Auftragseingänge jedoch ist zumindest in den jeweiligen Berichten am Ende tatsächlich überraschend.
Am Sonntag wurde zum Beispiel vermeldet, dass das Unternehmen einen Munitions-Rahmenvertrag mit Dänemark abschließt. Das bedeutet konkret, dass hier verschiedene Kampfpanzer bedient werden sollen. Es geht um die Lieferung von Übungs-Munition sowie um die Lieferung von scharfer Munition.
Nicht bekannt wurde hier, in welchem Volumen sich dieser Auftrag erstreckt. Das allerdings ist auch wenig bedeutend, denn ähnliche Aufträge sammelt das Unternehmen wie beschrieben fast schon tagtäglich ein.

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Am Freitag noch war bekannt geworden, dass die Rheinmetall Handgranaten an die niederländische Armee liefern wird. Auch hier ist ein Rahmenvertrag abgeschlossen worden. Es soll um einen zweistelligen Millionenbetrag gehen, wurde hier bekannt.
Der Vertrag darf sicherlich als weiteres Signal dafür gewertet werden, dass Rheinmetall in der europäischen Rüstungs-Situation in verschiedene Richtungen hinein ausliefern wird. Verschiedene Länder werden auf die Dienstleistungen bzw. Produkte aus Düsseldorf zugreifen müssen.
Rheinmetall hatte auch in den Tagen und Wochen zuvor bereits sehr viele Aufträge für sich akquirieren können. Auch aus der Ukraine waren entsprechende Aufträge gemeldet worden. _Dort produziert die Rheinmetall bereits.
Zudem war schließlich in den vergangenen Tagen bekannt geworden, dass das Unternehmen zusammen mit OHB Satellitensysteme anstrebt. Die Gespräche über die Entwicklung solcher Gattungen sind nun von OHB bestätigt worden.

Rheinmetall: Die Orientierung an Starlink

Das Unternehmen aus Düsseldorf wiederum wird damit zumindest von einigen Beobachtern dahingehend beschrieben, dass es sich an den Erfolgen von Starlink des US Milliardärs Elon Musk orientiert. Schließlich dürfte Rheinmetall allerdings auch davon profitieren können, dass ohnehin eine weitere Aufrüstungs-Welle ansteht.
Es sei an die politische Diskussion im Umfeld der diversen Krisen rund um Grönland, Iran oder Venezuela erinnert. Denn: Gerade in den vergangenen Wochen ist damit deutlich geworden, dass die USA möglicherweise die enge Verteidigungsverbindung nach Europa etwas modifizieren wird. Die Befürchtung, die Nato zu verlassen, ist wahrscheinlich nicht mehr aktiv. Dennoch: Die USA fordert eminente Verteidigungsanstrengungen aus der EU an.
Demzufolge hat die EU nun angekündigt, selbst stärker auf die eigene Verteidigung zu setzen. Die Präsidentin der EU Kommission, Ursula von der Leyen, hat dabei eine entsprechende Vorlage für den Sommer des laufenden Jahres angekündigt.
Mit solchen Plänen verbessert sich die Ausgangssituation für die Rüstungsbranche auch in Deutschland weiter. Ohnehin war Rheinmetall vor Monaten schon davon ausgegangen, dass die EU am Ende bis zu 1 Billion Euro. an Rüstungsaufträgen vergeben würde. Rheinmetall selbst hatte vor Monaten angegeben, sich Auftragsvolumen in Höhe von bis zu 300 Milliarden Euro sichern zu wollen. Das wiederum bedeutet, dass das Unternehmen dem eigenen Ziel relativ nahe käme.

Rheinmetall: Hunderte von Milliarden Euro!

Es ist laut Angaben von Rheinmetall selbst zu erwarten, dass der Umsatz sich bezogen auf die Umsatzzahlen aus dem Jahr 2024 dann bis zum Jahr 2030 auf das Fünffache erhöhen wird. Das wiederum würde aus einer vergleichsweise doch anspruchsvoll bewerteten Aktie letztlich eine vergleichsweise günstige Aktie machen.
Noch haben die Märkte auf solche Entwicklungen gar nicht hinreichend reagiert, meinen Beobachter. Analysten allerdings sind der Meinung, dass die Aktie einen deutlichen Aufschlag verdient habe. Das durchschnittliche Kurs-Ziel liegt aktuell bei 2190 Euro.
Dazu passt, dass jetzt zum Wochenende von Jefferies ein Kursziel in Höhe von 2170 Euro ausgegeben worden ist. Insofern dürften die Vorzeichen für das Papier auch künftig wieder auf steigende Kurse stehen, meinen zumindest die Experten am Markt. Wann der Ausbruch kommt, ist wie beschrieben weiterhin offen.

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