Rheinmetall-Aktie: Es wird weiter expandiert!

Der Rüstungskonzern treibt seine Kapazitätserweiterungen voran. Die Geschäfte laufen vor allem durch europäische Aufrüstungsprogramme, unabhängig von aktuellen Konflikten.

Auf einen Blick:
  • Kapazitäten am Standort Silberhütte werden massiv erhöht
  • Geschäftsmodell basiert auf europäischer Nachrüstung
  • Kursrückgänge bieten laut Artikel Einstiegschancen
  • Aktie erholt sich von jüngstem Tief deutlich

Das aktuelle Weltgeschehen nimmt immer wieder sichtlichen Einfluss auf die Rheinmetall-Aktie. Wann immer die Eskalationsspirale sich irgendwo dreht, gehen die Kurse nach oben. Eigentlich erfreuliche Friedenshoffnungen lassen die Anteilseigner derweil gerne mal daran zweifeln, ob die Auftragslage in Zukunft wirklich so brachial gut wie angenommen entwickeln mag.

Rheinmetall selbst lässt sich von kurzfristigen Entwicklungen derweil nicht weiter beeindrucken, was auch kaum umsetzbar wäre. Die Expansion des Unternehmens geht munter weiter. Kürzlich besuchte CEO Armin Papperger den Standort Silberhütte in Sachsen-Anhalt und sprach davon, dort die Kapazitäten mindestens zu verdoppeln, wenn nicht gar zu verdreifachen. Dafür gebe es auch Unterstützung aus der Landesregierung.

Aufrüstung im Vordergrund

An der Börse richten sich die Blicke gerne auf laufende und möglicherweise drohende Konflikte, wenn es um Rüstungsaktien geht. Doch Rheinmetall macht aktuell die besten Geschäfte mit europäischen Partnern, die sich nicht in einem heißen Konflikt befinden, sondern sich lediglich auf alle Eventualitäten vorbereiten (müssen).

Daran wird sich in den kommenden Jahren sehr wahrscheinlich nichts ändern. Der Auftrieb bei Rheinmetall entsteht durch eine Aufrüstung in Europa und die teils jahrelang verschlafene Modernisierung von Streitkräften, nachdem es sich mit der Friedensdividende erledigt hat. Korrekturen aufgrund von geopolitischen Spekulationen erwiesen sich immer wieder als Einstiegschance.

Rheinmetall notiert wieder höher

Rheinmetall Aktie Chart

Das jüngste Beispiel dafür ist noch nicht alt. Im vergangenen Herbst wurden die Schlagzeilen dominiert von Friedensverhandlungen um die Ukraine. Doch Russland will von seinen Maximalforderungen nicht ablassen und das Ganze verlief ein wenig im Sande. Dazu kommt, dass die Aufrüstung selbst im Falle eines Friedens kaum nachlassen dürfte. Zu sehen war, die die Rheinmetall-Aktie zeitweise von ihrem Hoch bei 2.008 Euro auf weniger als 1.500 Euro abwertete. An diesem Wochenende standen dann schon wieder 1.830 Euro auf dem Ticker.

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