Acht Prototypen entscheiden mit darüber, ob Rheinmetall in den USA eines der größten Programme seiner Geschichte gewinnt. Der erste Lynx XM30 ist bereits bei der US Army angekommen. Die laufende Entwicklungsphase umfasst rund 764 Millionen Dollar; eine spätere Serienbeschaffung könnte rund 4.000 Fahrzeuge und mehr als 45 Milliarden Dollar erreichen.
Rheinmetall: Hat sie noch Chancen?
Am Aktienmarkt dominierte zum Wochenschluss allerdings der Abverkauf. Rheinmetall verlor am Freitag 3,44 %. Im späten deutschen Handel wurden 1.035,30 Euro festgestellt. Das Wochenminus wuchs damit auf rund 7 %.
Rheinmetall Aktie Chart
Neben XM30 meldete der Konzern einen zweiten US-Auftrag. Die kanadische Tochter liefert der US Navy Ersatzkomponenten für mobile MSU-200NAV-Startaggregate. Das Volumen liegt im einstelligen Millionen-Euro-Bereich. Ausgeliefert werden soll von Ende 2026 bis Ende 2028.
Die Börsen haben sich in ihrer Gnadenlosigkeit davon noch nicht beeindrucken lassen. Allerdings sind die wirtschaftlich orientierten Analysten deutlich wohlwollender.
Das durchschnittliche Analystenziel liegt bei annähernd 1.700 Euro. Damit sind die Börsen offenbar anderer Meinung als die Experten es sind. In der kommenden Woche wird es wg. der Aufträge ggf. noch größere Bewegungen geben.
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