Rheinmetall baut sein Geschäft mit autonomen Systemen aus. Demnach kauft der deutsche Rüstungskonzern eine Mehrheitsbeteiligung von 51 % am kroatischen Spezialisten DOK‑ING.
Rheinmetall-Aktie: DOK‑ING – unbemannte Systeme etwa zur Minenräumung
Das Unternehmen aus Zagreb gilt als einer der führenden europäischen Anbieter für ferngesteuerte und zunehmend autonome Plattformen, insbesondere für die Minenräumung und Einsätze in gefährlichen Umgebungen. Die restlichen 49 % verbleiben beim Gründer Vjekoslav Majetić.
Zum Kaufpreis vereinbarten beide Seiten Stillschweigen. Mit der Akquisition entsteht in Kroatien ein neues Kompetenzzentrum für schwere unbemannte Fahrzeuge, das Lösungen für Kampfunterstützung, Minenräumen, Minenlegen und Aufklärung entwickeln soll.
DOK‑ING hat weltweit rund 500 Systeme in über 40 Länder geliefert und verfügt über eine starke Marktposition, die sich zuletzt vor allem im Ukraine‑Krieg bewährt hat. Rheinmetalls Investition baut auf einer bereits 2024 gestarteten Partnerschaft auf und nutzt als technische Basis die modulare Hybridplattform Komodo, die über 8,5 Tonnen Nutzlast bietet.
Rheinmetall-Aktie: Auch neue Systeme sollen entwickelt werden
Rheinmetall will eigene Funktionsmodule – etwa für Feuerunterstützung, Sensorik oder Logistik – integrieren und plant gemeinsam mit DOK‑ING neue unbemannte Systeme wie einen bewaffneten „Wingman“, der künftig zusammen mit Kampfpanzern wie dem Panther KF51 operieren soll.
Beide Unternehmen sehen in dem Zusammenschluss einen strategischen Schritt, um Produktionskapazitäten auszubauen, die Entwicklung zu beschleunigen und eine starke Marktposition im wachsenden Segment unbemannter Bodensysteme aufzubauen.
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