Rheinmetall-Aktie: Wichtige Meldung!

Rheinmetall-Aktie notiert deutlich unter Analystenzielen, während das Unternehmen ein Umsatzwachstum um das Fünffache bis 2030 und neue Kooperationen im Weltraumsektor ankündigt.

Auf einen Blick:
  • Durchschnittliches Kursziel liegt bei 2.196 Euro
  • Umsatz soll bis 2030 verfünffacht werden
  • Kooperation mit Satellitenhersteller OHB geplant
  • Volle Auftragsbücher stützen Wachstumsprognose

Ein Witz, den Rheinmetall erlebt: Die Aktie hat nun einen kleinen Aufschlag von 1,8 % verbuchen können. Sie kommt auf 1761,00 Euro. Geht es nach den Schätzungen von Analysten, wird die Atkie indes viel zu tief bewertet. Die Experten, die sich nicht auf einzelne News oder Tagesschwankungen beziehen und in aller Regel Bilanzanalysten betreiben, gehen von weit höheren Kurszielen aus. Aktuell findet sich das durchschnittliche Kursziel bei rund 2.196,00 Euro, wobei die höchste Schätzung auf einen Kurs von 2.500 Euro kommt. Also wären demnach rund 44 % drin. Der Markt aber hat sich seit ca. neun Monaten davon verabschiedet, den jeweils steigenden Kurszielen auch kletternde Kurse zu widmen. Die Diskrepanz zwischen der Schätzung echter Experten und dem Markt, der stimmungsgetrieben agiert, ist gewaltig.

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall: Die Märkte sehen nicht genau hin

Die These dazu lautet, dass der Markt einfach nicht genau hinsieht. Rheinmetall darf eigenen Angaben nach damit rechnen, dass die Umsätze bezogen auf die Basis von 2024 bis zum Jahr 2030 um das Fünffache klettern werden. Nun kann man davon ausgehen, dass auch Rheinmetall nicht zielsicher in die Glaskugel sehen kann.

In diesem Sinne jedoch ist der Skepsis gegenüber Vorsicht angebracht. Umsätze ergeben sich aus den in Rechnung gestellten Fertigstellungen. Und die Auftragsbücher sind zum Bersten voll, wie quasi vierteljährlich bei der Präsentation der Quartalszahlen deutlich wird. Das heißt: Zumindest ein Gutteil der kommenden Umsätze zeichnet sich für die Rheinmetall durchaus kalkulierbar ab.

Ergänzend kann man die Tagesmeldungen (als ergänzende Indikation in einer ohnehin festgezurrten Rüstungslandschaft) heranziehen. Deutschland möchte offenbar in Laserwaffen und in Spionagesatelliten investieren. 35 Mrd. Euro werden ins Spiel gebracht, erklärte der Chef des deutschen Weltraumkommandos. Dazu passen die Meldungen der vergangenen Tage wie die Faust aufs Auge: Rheinmetall spricht mit dem Satellitenhersteller OHB über eine Kooperation.

Es ist offensichtlich, dass Analysten mit ihren hohen Kurszielen schon seit längerer Zeit die wachsenden Geschäftsaktivitäten von Rheinmetall adressieren. Sie haben Recht gehabt. Jetzt geht es ins Weltall.

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