Für die Aktie von Rheinmetall ging es gestern leicht nach unten. Ein Minus von 0,12 % wurde verbucht, 1.010,60 Euro zeigten die Börsentafeln für das Rüstungsunternehmen an.
Damit ist die Aktie allerdings immer noch in derselben Situation wie schon seit einigen Wochen. Die Notierungen drohen immer wieder leicht unter die 1.000-Euro-Marke zu kippen. Gestern hielt sich die Aktie noch.
Analysten erwarten hier sehr viel
Es gab keine Nachrichten, die diese Situation direkt beenden könnten. Insofern hat sich auch an der Gesamtsituation nichts geändert. Analysten sind weiterhin der Meinung, dass die Aktie deutlich mehr wert sei. Rund 1.640 Euro werden als mittleres Kursziel genannt, auch wenn einzelne Kursziele zuletzt etwas angepasst worden waren.
Rheinmetall selbst hofft auf große Aufträge, zum Beispiel im Zusammenhang mit dem Bundeswehr-Projekt Arminius. Im Dezember soll darüber befunden werden. Rheinmetall kann Teil dieser gesamten Auftragsvergabe sein. Dabei geht es insgesamt um ein Volumen von 45 Milliarden Euro.
Insofern gibt es derzeit wenig Zweifel daran, dass die Auftragsvolumina weiter nach oben geschraubt werden können. Derzeit sind Rüstungsunternehmen generell weiterhin unter Druck, unter anderem deshalb, weil der Markt vermutet, dass hier Cashflow-Probleme existieren könnten.
Rheinmetall selbst hatte im zweiten Quartal einen negativen Cashflow vorgelegt. Das allerdings war recht gut begründet. Analysten haben sich davon nicht schrecken lassen.
Rheinmetall Aktie Chart
Schlechte Nachrichten gibt es derzeit nicht. Wann die neuen Impulse für das Erreichen der Kursziele kommen, steht allerdings ein wenig in den Sternen. Die Aktie hält sich immerhin über der Marke von 1.000 Euro. Analysten sind, wie beschrieben, immer noch sehr zuversichtlich.
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