Rheinmetall-Aktie: Ein weiter Weg!

Die Aktie von Rheinmetall hat sich wieder etwas stabilisiert, aber auf extrem niedrigem Niveau. Die Prognosen lagen nach Zahlen allesamt weitaus höher.

Auf einen Blick:
  • Rheinmetall-Aktie unterschritt erstmals 1.100-Euro-Marke
  • Kursverlust von 45 Prozent seit ihrem Rekordhoch
  • Analysten sehen jedoch Kurspotenzial bis 2.200 Euro

Es war der nächste Tiefschlag für die Aktie von Rheinmetall, als sie am Handelsplatz Frankfurt nach mehr als einem Jahr am Mittwoch erstmals wieder die Marke von 1.100 Euro unterschritt – allen Analysteneinschätzungen nach den Quartalszahlen zum Trotz. Mittlerweile haben sich die Papiere des Düsseldorfer Rüstungskonzerns wieder etwas stabilisiert, notieren am Freitagmorgen bei rund 1.150 Euro. Das aber ändert nichts daran, dass die Rheinmetall-Aktie seit ihrem Rekordhoch aus dem Oktober bei 2.007 Euro rund 45 Prozent an Wert eingebüßt hat. Dort noch einmal hinzugelangen, ist zweifellos ein weiter Weg.

Rheinmetall Aktie Chart

Rheinmetall-Kursziele bis 2.200 Euro

Dass Rheinmetall diesen beschreiten könnte, das glauben allerdings nicht wenige Analysten. Während die einen eher vorsichtigen Kursziele von rund 1.500 Euro ausgegeben haben, etwa die US-Bank JP Morgan, sehen eine Reihe von renommierten Banken den Rüstungstitel laut finanzen.net weitaus höher.

  • Deutsche Bank: 2100,00 Euro, +86,60%
  • UBS: 2200,00 Euro, +95,49%
  • Berenberg Bank: 2100,00 Euro, +86,60%

So hatte etwa die schweizer Großbank UBS hat ihre Einstufung für Rheinmetall vor einer Woche mit einem Kursziel von 2.200 Euro auf „Buy“ belassen. Das Management habe in der Fragerunde nach dem Quartalsbericht „wie stets optimistisch geklungen“, schrieb Sven Weier in seiner Notiz. Die Fragen zum Transporter Boxer sowie zu künftigem Munitions- und Raketenabsatz hätten aber „einige Skepsis der Investoren gezeigt“. Wieso er dennoch an seiner hohen Prognose festhielt, erklärte Weier hingegen nicht.

Bekommt Rheinmetall ein Umsetzungsproblem?

Klar: Rheinmetall war nach eigenen Angaben „mit erneut gesteigertem Umsatz und einem überproportionalen Zuwachs beim Ertrag erfolgreich in das laufende Geschäftsjahr gestartet“. Skeptiker aber verweisen darauf, dass sich angesichts voller Auftragsbücher inzwischen Probleme andeuten, die milliardenschweren Bestellungen auch in Umsätze zu verwandeln. Die Anleger scheint das nachhaltig zu beschäftigen, jedenfalls mehr als die Analysten.

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