Rheinmetall hatte bereits zum Wochenbeginn seine vorläufigen Zahlen zum ersten Quartal 2026 vorgelegt – und diese am Donnerstag nun bestätigt. An den Aktienmärkten sollte keine allzu große Reaktion zu erwarten sein, könnte man denken. Zumal mehrere Analysten im Laufe des Tages ihre hohen Prognosen für die Rheinmetall-Aktie bestätigten. Doch was passiert? Die Papiere schmieren regelrecht ab, verlieren glatt 100 Euro und gehen mit einem Minus von sieben Prozent bei 1.341 Euro aus dem Xetra-Handel. Was soll man da noch sagen?
Rheinmetall zweistellig im Jahresminus
Dass die Aktie von Rheinmetall den jüngsten Tiefstand vom 24. April, als kurzzeitig nur noch 1.310 Euro auf dem Kurszettel standen, gerade so vermeiden konnte, ist wohl die einzige gute Nachricht. Die schlechte: Aufs Jahr gesehen steht dennoch ein Minus von rund 20 Prozent. Und das ist einer Zeit, in der die Krisenherde in der Welt nicht weniger werden, sondern zunehmen.
Die Analysten sind sich laut finanzen.net zudem einig, dass die Papiere noch viel Potenzial haben, wie ihre am Donnerstag nach dem Quartalsbericht aufgerufenen Kursziele zeigen:
- Berenberg-Bank: 2.100,00 EUR, +56,09%
- Jefferies: 2.220,00 EUR, +65,01%
- JP Morgan: 2.130,00 EUR, +58,32%
Hohes Kursziel durch Jeffries bestätigt
Insbesondere Chloe Lemarie vom Analysehaus Jefferies hat ihren Optimismus zum Ausdruck gebracht und die Einstufung für Rheinmetall nach den weiteren Zahlendetails vom ersten Quartal auf „Buy“ mit einem Kursziel von 2.220 Euro belassen. „Neue Erkenntnisse habe es hinsichtlich des Geschäftsmixes und der Auftragsverteilung im Jahresverlauf gegeben“, schrieb die Analystin in einem am Donnerstag vorliegenden Kommentar.
Die Anleger aber hat das offenbar genauso wenig interessiert wie die positive Einschätzung durch die US-Bank JPMorgan. Die nun mit den endgültigen Quartalszahlen bestätigten Jahresziele belegten das anhaltende Vertrauen des Rüstungskonzerns in eine gute Auftragslage, schrieb David H Perry. Er sieht „für die Aktien deutliches Potenzial, aber auch höhere Risiken als bei einigen anderen deutschen Rüstungstiteln“. Wie Recht er damit haben wird, ahnte er wohl nicht.
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