Rheinmetall hat wie so viele andere Rüstungsaktien am Montag nachgegeben. Die Düsseldorfer verloren noch einmal 1 % und sind damit auf 1.740 Euro nach unten gerutscht. Bitter ist das dennoch nicht. Am Freitag noch waren die Kurse um rund 2,1 % gestiegen.
Die Aktie ist ohne Zweifel in einer guten Verfassung, wenn man sich die Rahmenbedingungen vergegenwärtigt. Denn: Die Kriegseskalation im Nahen Osten hätte am Ende an den Börsen deutlichere Spuren hinterlassen können. Kleinere Verluste, gleich in welcher Branche, sind zu verkraften. Das große Bild bleibt jetzt dennoch klar erhalten, wie die Daten dieser Woche zeigen.
Die möchten 5 % vom BIP haben!
Morgen tagt die Nato. Die möchte 5 % vom BIP in die Rüstung investiert wissen. Das BIP ist das Wirtschaftswachstum eines Jahres und gehört dem Staat gar nicht. Hier werden die Leistungen der verschiedenen Sektoren und Wirtschaftssubjekte zusammengetragen. Das BIP ist eine reine Hilfsgröße. Wenn der Staat aber 5 5 vom BIP investieren soll, dann ist das gegenüber den bisherigen Vorgaben eine Vervielfachung um den Faktor 250 %. Selbst die 2 % vom BIP hat Deutschland über viele Jahre nicht halten können, selbst zu Zeiten, als das BIP noch geringer war.
Kurz und gut: Jetzt liegen auch die Haushaltsentwürfe für die neue Regierung vor. Es wird klar, dass die Schulden vor allem für die Rüstung immens steigen werden. Insgesamt haben die Regierenden offenbar vor, in den kommenden Jahren noch einmal 50 % dessen neu an Schulden aufzunehmen, was bislang im Laufe der vergangenen Jahrzehnte schon angehäuft worden ist. Mit anderen Worten: Die Verschuldung zugunsten der Rüstung explodiert. Rheinmetall darf sich freuen.
Rheinmetall Aktie Chart
Insofern sind die Kursziele, die typischerweise rumgereicht werden, nicht eben fehlplatziert. So werden 2.000 Euro, 2.300 Euro und bis zu 3.000 Euro zum Teil benannt. Rheinmetall darf sich hier als Sieger im Kampf um Rüstungsmilliarden betrachten.
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