Mit einem Kursverlust von fast 2,5 Prozent ist die Rheinmetall-Aktei am Donnerstagvormittag der größte Verlierer unter allen DAX-Werten. Was drückt auf den Kurs des deutschen Rüstungskonzerns?
Eine Friedensrallye
An einer negativen Unternehmensmeldung kann der Kursrückgang der Rheinmetall-Aktie nicht liegen, denn zuletzt punktete das Rüstungsunternehmen mal wieder mit guten Nachrichten. Rheinmetall gab eine strategische Partnerschaft mit Boeing bekannt. Ziel der Kooperation ist es, die Kampfdrohne „Ghost Bat“ für die Bundeswehr anzubieten. Rheinmetall soll dabei die Rolle des Systemintegrators übernehmen, der die Integration und Wartung verantwortet.
Der jüngste Kursrückgang ist wahrscheinlich eher einer „Friedensrallye“ geschuldet, getrieben durch die Nachricht eines Waffenstillstands im Iran-Konflikt. Die Aussicht auf eine friedliche Beilegung der militärischen Auseinandersetzung zwischen den USA und dem Iran war noch nicht so groß wie aktuell.
Die Waffenruhe hat eine massive Umschichtung an den Märkten ausgelöst. Geld fließt aktuell verstärkt in zyklische Branchen und Technologiewerte und aus Verteidigungswerten wie der Rheinmetall-Aktie.
Trump und die NATO
Auch die Unsicherheit in Bezug auf den Fortbestand der NATO in ihrer heutigen Form lastet derzeit auf dem Kurs der Rheinmetall-Aktie. US-Präsident Trump scheint extrem unglücklich darüber zu sein, dass er bei seinem Angriff auf den Iran von keinem einzigen NATO-Partner unterstützt wird.
Trump spielt deshalb bereits mit dem Gedanken, aus der NATO auszutreten. Für die Rüstungsgeschäfte von Rheinmetall, vor allem in den USA, könnte das unabsehbare Folgen haben.
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