Rheinmetall-Aktie: Wahnsinn!

Der Rüstungskonzern notiert deutlich unter Analystenzielen, obwohl die Auftragslage mit über 63 Milliarden Euro historisch stark ist. Die Stimmung am Markt dominiert derzeit die fundamentale Bewertung.

Auf einen Blick:
  • Aktie fällt unter wichtige Marke von 1.500 Euro
  • Analysten sehen fairen Wert bei rund 2.100 Euro
  • Auftragsbestand erreicht Rekord von über 63 Mrd. Euro
  • Mögliches Milliardengeschäft mit Marine-Fregatten ab Sommer

Die Aktie von Rheinmetall verlor auch gestern weiterhin in Richtung von 1.400 Euro. Am Ende stand ein Kurs von 1.460 Euro, nachdem die Aktie um rund 1,55 % nachgegeben hatte. Die Düsseldorfer sind zum einen jetzt schon deutlich unterhalb der magischen vormaligen Untergrenze von 1.500 Euro, die nun nachhaltig beschädigt scheint. Sie sind zudem klar im formalen Abwärtstrend, was lange Zeit als unwahrscheinlich galt. Die Notierungen verlaufen rund 15 % unterhalb des GD200, der die langfristige Trend-Entwicklung beschreibt.

Rheinmetall: Nicht mehr an der wirtschaftlichen Realität

Die Analysten sehen den Titel letztlich auch bestätigt in Werturteilen der vergangenen Tage bei rund 2.100 Euro als Kursziel. Dieses „Kursziel“ ist indes keine feste Prognose für den Kursverlauf, sondern vielmehr eine Art „fairer Bewertung“, die sich aus den Modellen der Analysten ergibt.

Rheinmetall Aktie Chart

Die Notierungen wären demnach unterbewertet, weil unverändert die Auftragslage erstklassig zu sein scheint. Schon zum Ende des vergangenen Jahres lagen Aufträge im Umfang von über 63 Mrd. Euro vor. Ein Rekord!

Jetzt kommt ggf. als jüngste Auftragsakquise ab Sommer der Bau von Fregatten für die Marine dazu. Das Milliardengeschäft würde mit der Lieferung einer ersten Fregatte im Jahr 2031 recht zügig angegangen bzw. teilabgeschlossen. Das heißt zumindest, dass schon einmal ein Gutteil der ca. 10 Mrd. Euro an Auftragsvolumen durchaus rasch in den Kassen der Rheinmetall landen könnte.

Von solchen Nachrichten lassen sich die Börsen aktuell in keiner Weise beeindrucken. Hier zählt nur die belastete Stimmung rund um die Rüstungsindustrie. Die Rheinmetall ist also im Abwärtstrend und aus der Sicht von ausgebildeten Experten in den Research-Häusern dennoch unterbewertet. Wohin der Weg kurzfristig führt, wäre demnach ausgesprochen offen.

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