Die Aktie von Rheinmetall kommt einfach nicht mehr in die Spur: Direkt vor den Quartalszahlen am 11. März noch bei 1.664 Euro gehandelt, vor genau einem Monat gar bei 1.749 Euro, kämpft sie seitdem darum, überhaupt die Marke von 1600 Euro zu halten. Am Donnerstag im frühen Handel in Frankfurt sind die Papiere des Rüstungskonzerns mal wieder unter diese Schwelle gerutscht, bevor sie sich wieder fingen. Selbst eine ausgesprochene Lobeshymne auf das Unternehmen durch einen US-Analysten, sie nutzte der Rheinmetall-Aktie bislang nichts.
JP Morganbelässt Rheinmetall-Kursziel bei 2130 Euro
Es war David Perry von der US-Bank JP Morgan, der am Dienstag für Rheinmetall erneut eine Lanze brach: Die Düsseldorfer hätten immenses Potenzial, nun gehe es den Anlegern um die Umsetzung, schrieb er laut Medienberichten in seinem Kommentar. Der Analyst kappte demnach zwar im Nachgang der Bilanz seine Ergebnisschätzungen bis 2030 etwas, hält Rheinmetall aber hinsichtlich Umsatz- und Gewinnwachstum bis 2030 weiter „für den dynamischsten europäischen Rüstungskonzern“.
- In der Folge beließ er Rheinmetall auf „Overweight“ mit einem Kursziel von 2130 Euro
- Dafür müsste sich die Aktie mittelfristig um gut ein Drittel im Wert steigern
Von einer solchen Dynamik, vom besagten Potenzial aber ist bei Rheinmetall an der Börse seit langem nichts mehr zu spüren, trotz des seit mittlerweile mehr als drei Wochen andauernden Irankriegs. Im Gegenteil: Seit ihrem Höchststand im Oktober 2025, ausgebildet bei einem Kurs von 2.007 Euro, hat der Konzern gut 20 Prozent an Börsenwert eingebüßt.
Analysten sehen Rheinmetall 30 Prozent höher
An den Analysten, soviel steht fest, liegt das nicht. Das durchschnittliche Rheinmetall-Kursziel aus derzeit zehn unterschiedlichen Häusern liegt laut finanzen.net aktuell bei 2086 Euro – und damit knapp 30 Prozent über dem aktuellen Kursstand. Die Anleger allerdings überzeugt das bislang offenbar nicht.
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