Die Hoffnungen bei den Anlegern bei der Aktie von Rheinmetall waren Mitte August wieder gewachsen: Auf bis zu 1.234 Euro waren die Papiere des Rüstungskonzerns geklettert, rund 100 Euro oder fast neun Prozent mehr als noch Ende Juli. Doch der Rest des Monats war alles andere als erfolgreich, die Rheinmetall-Aktie verlor und verlor, und ging bei noch 1.110 Euro aus dem August. Der September allerdings hätte ebenfalls kaum schlechter starten können, ein Analystenkommentar blieb jedenfalls völlig wirkungslos.
Deutsche Bank bestätigt hohes Rheinmetall-Kursziel
Es war Christoph Laskawi von Deutsche Bank Research der sich am Dienstag zu Wort meldete – und die Einstufung für Rheinmetall mit einem Kursziel von 1800 Euro auf „Buy“ belassen hatte. Die durchgesickerten deutschen Rüstungspläne für 2027 stützten die Anlagestory, schrieb er laut Medienberichten in seinem Kommentar. Und so erwartet der Analyst bei der Aktie der Düsseldorfer mittelfristig einen Zugewinn von rund 65 Prozent.
Mit seiner Sicht allerdings drang Laskawi offensichtlich nicht durch, stattdessen rutschte die Rheinmetall-Aktie am Dienstag erstmals seit Ende Juli wieder unter die Marke von 1.100 Euro. Damit hatten die anderen Analysten im Laufe des Vormonats ebenso wenig gerechnet. Eine Auswahl an Prognosen aus dem August:
- RBC Capital Markets: 1600,00 Euro, +47,44%
- Warburg Research: 1500,00 Euro, +38,22%
- Goldman Sachs: 2300,00 Euro, +111,94%
Er rechnet mit Kursverdopplung bei Rheinmetall
Insbesondere Sam Burgess von der US-Investmentbank Goldman Sachs legte sich weit aus dem Fenster, als er nach dem Quartalsbericht seine Einstufung für Rheinmetall auf „Buy“ mit einem Kursziel von 2300 Euro belassen hatte. Der Analyst attestierte den Düsseldorfern am Donnerstag starke Quartalsergebnisse im Einklang mit den vorab veröffentlichten Eckdaten – und erwartet weit mehr als eine Kursverdopplung. Davon ist bislang indes wenig zu sehen.
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